Großer Bayern-Vorteil: Darum hat der FCB gute Karten im Kolo-Muani-Poker

Nick Deutz
Foto: IMAGO

Randal Kolo Muani ist der absolute Top-Kandidat beim FC Bayern in Sachen Stürmersuche. Nun steht fest, wann der Franzose eine endgültige Entscheidung bezüglich seiner Zukunft treffen wird. Neben den Bayern sind viele andere Vereine an dem Angreifer von Eintracht Frankfurt dran. Gegenüber den englischen Klubs hat der FCB aber einen großen Vorteil.

Dass Randal Kolo Muani seinen aktuellen Klub Eintracht Frankfurt nach der Saison verlassen wird, halten viele Experten für sehr wahrscheinlich. Nicht nur der FC Bayern, sondern auch zahlreiche andere europäische Top-Klubs wie Paris Saint-Germain, Manchester United und der FC Chelsea sollen an dem 24-jährigen Franzosen interessiert sein. Das Preisschild für den Angreifer ist hoch: Die “BILD” hat zuletzt vermeldet, wonach Eintracht Frankfurt bis zu 120 Millionen Euro für Kolo Muani fordert.

Entscheidung fällt erst nach dem Pokalfinale

Nun will das Boulevardblatt erfahren haben, wann der Franzose sich mit den zahlreichen Anfragen auseinandersetzt. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft wird Kolo Muani demnach frühestens nach dem DFB-Pokalfinale am 3. Juni fällen. Unter Umständen wartet der Franzose sogar noch die darauffolgende Länderspielpause mit Frankreich ab. Im Anschluss will sich der 24-Jährige mit seiner Familie und seinen Beratern zusammensetzen und die Optionen sondieren.

Bayern-Vorteil gegenüber Chelsea und ManUnited

Im Poker um Kolo Muani dürfte es für die Bayern zum Vorteil werden, dass man sich bereits auf der Aufsichtsratssitzung am 30. Mai auf einen möglichen Transfer festlegen könnte, während die beiden Mitkonkurrenten Chelsea und Man United zurzeit noch in unruhigen Fahrwassern schwimmen.

Die Blues haben aufgrund ihrer rekordverdächtigen Transferausgaben im laufenden Jahr zurzeit ein Problem mit dem Financial Fairplay (FFP) und sich erst von einigen Spielern trennen, bevor sie neues Personal zu sich locken können.

Bei den Red Devils ist hingegen immer noch nicht geklärt, wer der neue Besitzer des Vereins wird und wie viel Geld dieser für Transfers bereitstellt. Die Noch-Besitzer, die US-amerikanische Familie Glazer, wollen den englischen Traditionsklub verkaufen. Weil es dabei um sehr große Summen geht, werden sich die Verhandlungen aber wohl noch etwas in die Länge ziehen.

Kolo Muani-Berater haben pikanten Wunsch

Bleibt also vorerst nur PSG als grö0er Konkurrent im Tauziehen um Kolo Muani. Gut für die Bayern: Nach „BILD“-Informationen ist an den jüngsten Gerüchten, wonach Frankfurt darüber nachdenkt den Angreifer nach Paris zu verkaufen und im Gegenzug zwei PSG-Spieler (Hugo Ekitike und El Chadaille Bitshiabu) zu erhalten, nichts dran.

Besonders interessant für die Bayern: Die Berater von Kolo Muani gehen wohl davon aus, dass der Wechsel zum Wunschverein möglich gemacht wird, auch wenn das nicht der Verein sein sollte, der das höchste Angebot gemacht hat. Dem Vernehmen nach tendiert der Angreifer zu einem Verbleib in der Bundesliga und würde sehr gerne zum deutschen Rekordmeister wechseln.

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