Ausgerechnet eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen plagen den FC Bayern große Verletzungssorgen. Zusätzlich besteht auch die Gefahr, dass zwei weitere Spieler wegen Gelb-Sperren für das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer nicht zur Verfügung stehen könnten.
Beim Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach müssen Leroy Sané und Matthijs de Ligt mit höchster Vorsicht agieren: Beide Spieler sind mit bereits vier gelben Karten vorbelastet.
Eine mögliche Sperre im anschließenden Spitzenspiel gegen Leverkusen könnte die Kaderprobleme des verletzungsgeplagten Rekordmeisters weiter verschlimmern.
Besonders schmerzhaft wäre für die Münchner eine mögliche Sperre von Leroy Sané: Der 28-jährige Flügelstürmer stand in dieser Saison bislang in jedem Bundesligaspiel in der Startelf und spielt endlich konstant auf hohem Niveau.
Aber auch Matthijs de Ligt wurde nach einigen Verletzungen in der Rückrunde wieder zum Stammspieler und stand bisher in jedem Spiel im Kalenderjahr 2024 in der Startelf.
Verletzungsprobleme des FC Bayern: Innenverteidigung trifft es hart
Vor allem in der Innenverteidigung hat Tuchel kaum noch Wechselmöglichkeiten: Dayot Upamecano kuriert einen Muskelfaserriss aus und wird vermutlich sowohl gegen Gladbach als auch gegen Leverkusen fehlen. Minjae Kim steht mit Südkorea beim Asien-Cup im Halbfinale.
Auch ein Einsatz von Joshua Kimmich gegen Leverkusen ist aufgrund einer Schulterverletzung weitestgehend ausgeschlossen. Ebenso werden Konrad Laimer, Kingsley Coman und Serge Gnabry verletzungsbedingt fehlen.
Das Spiel bei Bayer Leverkusen in einer Woche könnte im Meisterschaftskampf richtungsweisend sein: Sollten die Bayern gewinnen, könnte die Mannschaft von Thomas Tuchel im direkten Duell an der Werkself vorbeiziehen und sich die Tabellenspitze zurückholen.