Thomas Tuchel richtet nach dem Rückschlag in der Bundesliga beim SC Freiburg seinen Blick Richtung Champions League. Der Bayern-Trainer glaubt, dass seine Mannschaft gegen Lazio Rom ein anderes Gesicht zeigen könne und erklärt die Gründe.
Die Generalprobe ist misslungen. Mit einem Sieg in Freiburg wollte der FC Bayern nicht nur den Rückstand auf Bayer Leverkusen in der Bundesliga verkürzen, sondern auch Selbstbewusstsein für das anstehende Champions-League-Rückspiel gegen Lazio Rom tanken.
Doch das 2:2 im Europa-Park Stadion bedeutete einen weiteren Dämpfer für das Team von Trainer Thomas Tuchel.
Der Coach glaubt dennoch an eine Leistungssteigerung am Dienstag und an ein Weiterkommen in der Königsklasse. „Dieses Auf und Ab begleitet uns sehr lange“, sagte Tuchel auf der Pressekonferenz nach der Partie in Freiburg. Für ihn sei es deshalb „nicht ausgeschlossen“, dass die Münchner im Achtelfinal-Rückspiel „eine Topleistung abliefern über 90 Minuten.“
Tuchel erinnert an gutes Spiel gegen Leipzig
Man brauche gegen Lazio „Disziplin und Aufmerksamkeit. Und die Bereitschaft, den Plan durchzuziehen und mit Leben zu füllen“, führte der 50-Jährige weiter aus.
Etwas, was die Bayern in den ersten 30 Minuten in Freiburg vermissen ließen. Deshalb ging Tuchel in den Interviews direkt nach dem Spiel auch hart mit seiner Mannschaft ins Gericht. Er sprach von „Harakari“. Man habe die erste halbe Stunde kopflos gespielt, kritisierte er.
Auf der Pressekonferenz erinnerte Tuchel aber daran, dass man es beim 2:1-Sieg gegen RB Leipzig in der Woche zuvor „über weite Strecken“ gut gemacht habe, in Freiburg nach der Pause auch.
Tuchels Plan für die kommenden Tage steht jedenfalls. Man wolle sich nun gemeinsam „positiv pushen“. Dienstag, um 21 Uhr in der Allianz Arena zählt es: „Dann müssen wir liefern.“