Kimmich-Ersatz für Bayern? Das denkt Matthäus

Isabella Strehmann
Foto: IMAGO

Joshua Kimmich könnte sich im Sommer verabschieden. Brauchen die Bayern einen Ersatz? Lothar Matthäus hat dazu eine klare Meinung.

Die Meldungen rund um Joshua Kimmich reißen nicht ab. Seit bekannt geworden ist, dass die Bayern ihr Angebot zur Vertragsverlängerung zurückgezogen haben, ergreifen auch zahlreiche FCB-Kenner das Wort.

Noch ist völlig unklar, ob der 30-Jährige die Münchner tatsächlich verlassen will und wird. Trotzdem muss der deutsche Rekordmeister schon jetzt überlegen, wie er im Falle eines Abschieds verfährt.

Es wurden bereits einige Namen gehandelt, die in die Kimmich-Rolle schlüpfen könnten. Geht es aber nach Lothar Matthäus, müssten die Bayern auf dem Transfermarkt gar nicht tätig werden.

„Ich glaube nicht, dass Bayern auf Kimmichs Position nachlegen müsste, denn sie haben fünf Spieler, die in der kommenden Saison auf der Doppelsechs spielen können: Pavlovic, Bischof, Goretzka, Palhinha und auch Laimer“, so Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Wirtz statt Kimmich in München?

Fünf Profis zählt der deutsche Rekordnationalspieler auf, und natürlich bezieht er sich bei seiner Vermutung auch auf die Sparpläne des FC Bayern. Der Etat soll um zehn Prozent gesenkt werden, käme da ein Abschied von Kimmich vielleicht sogar gelegen?

Nimmt man das angebotene Jahresgehalt und addiert es, spricht man wohl von einem 100-Millionen-Euro-Deal, sollte Kimmich das abgelehnte Angebot am Ende doch noch bekommen. Geld, das der FCB nicht zwingend hat, wenn er sich bald einen neuen Rekord-Transfer leisten möchte.

„Das Gesamtpaket für Kimmich bewegt sich im dreistelligen Millionenbereich. 100 Millionen weniger für Kimmich könnten auf der anderen Seite 100 Millionen mehr für einen möglichen Transfer von Florian Wirtz bedeuten“, so Matthäus weiter.

An Florian Wirtz sind die Münchner schon seit geraumer Zeit dran, vor allem Uli Hoeneß wünscht sich eine Verpflichtung des Leverkuseners. Da er weit mehr als 100 Millionen Euro kosten würde, sind kreative Sparmaßnahmen gefordert.

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