Zwei Bundesliga-Keeper im Blick: Bayern plant neue Torwart-Hierarchie

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Beim FC Bayern könnte im kommenden Sommer eine Ära zu Ende gehen. Nach Informationen der BILD deutet derzeit vieles darauf hin, dass Manuel Neuer und Sven Ulreich ihre Karrieren gemeinsam beenden werden. Die Münchner beschäftigen sich deshalb bereits mit der künftigen Besetzung ihrer Torwartposition.

Die Rollenverteilung für die Zeit nach Neuer scheint dabei klar zu sein: Jonas Urbig soll zur neuen Nummer eins aufsteigen. Hinter dem 23-Jährigen möchten die Verantwortlichen einen erfahrenen Torhüter verpflichten, der gleichzeitig nicht zu alt sein soll.


Einen konkreten Favoriten gibt es offenbar ebenfalls. Finn Dahmen vom FC Augsburg steht dem Bericht zufolge ganz oben auf der internen Kandidatenliste.

Dahmen ist Bayerns Wunschkandidat

Der 28-Jährige erfüllt mit seinem Alter und seiner Bundesliga-Erfahrung offenbar genau das Profil, nach dem die Bayern suchen. Konkrete Gespräche mit Dahmen haben bislang allerdings noch nicht stattgefunden. Sein Name wurde demnach bisher lediglich intern diskutiert.

Damit befindet sich die Suche noch in einem frühen Stadium. Dennoch zeigt das Interesse, dass sich die Münchner bereits intensiv auf einen möglichen Umbruch im Tor vorbereiten.

Finn Dahmen
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Dahmen ist dabei nicht der einzige Kandidat. Auch Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln steht laut BILD auf der Liste. Der 31-Jährige soll im internen Ranking allerdings hinter dem Augsburger liegen.

Entscheidend dürfte sein, einen Keeper zu finden, der genügend Erfahrung für den FC Bayern mitbringt, gleichzeitig aber die geplante neue Hierarchie akzeptiert. Denn Urbig soll perspektivisch nicht lediglich einen offenen Konkurrenzkampf um Neuers Nachfolge führen, sondern als neue Nummer eins aufgebaut werden.

Enden Neuer und Ulreich gemeinsam ihre Karrieren?

Besonders brisant sind die neuen Informationen mit Blick auf Neuer und Ulreich. Eine endgültige Entscheidung über Neuers Zukunft wurde bislang nicht öffentlich verkündet. Laut BILD deutet aktuell jedoch alles darauf hin, dass sowohl der 40-Jährige als auch sein langjähriger Stellvertreter nach der Saison ihre Karrieren beenden.

Für die Bayern würde damit ein kompletter Generationenwechsel zwischen den Pfosten anstehen. Neuer prägt das Tor des Rekordmeisters seit 2011 und zählt zu den wichtigsten Spielern der jüngeren Vereinsgeschichte. Ulreich wechselte erstmals 2015 nach München und war über viele Jahre Neuers verlässlicher Backup.

Sollten beide tatsächlich gleichzeitig Schluss machen, würde Urbig endgültig ins Zentrum der Bayern-Planungen rücken. Wer künftig hinter ihm bereitsteht, ist noch offen. Aktuell scheint jedoch klar: Dahmen ist der Name, mit dem sich die Münchner am intensivsten beschäftigen.

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