Beim FC Bayern gibt es positive Nachrichten von Jamal Musiala. Der 23-Jährige arbeitet weiterhin intensiv an seiner Rückkehr auf den Fußballplatz und hat am Montag seine Reha-Einheiten auf dem Trainingsgelände fortgesetzt. Ein Comeback rückt damit langsam näher. Für die beiden anstehenden Spiele gegen den FC Arsenal und den SC Freiburg wird der Offensivstar allerdings nicht zur Verfügung stehen.
Musiala fehlt dem deutschen Rekordmeister seit mehreren Wochen aufgrund eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel. Der Nationalspieler befindet sich mittlerweile im Aufbautraining und macht offenbar gute Fortschritte.
Am Montag absolvierte der Offensivspieler erneut eine individuelle Einheit auf dem Platz. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Fitnessübungen, um Musiala schrittweise wieder an die Belastungen des Profifußballs heranzuführen.
Bayern peilt Musiala-Comeback Ende Oktober an
Wie Sky-Reporter Kerry Hau berichtet, planen die Münchner die beiden kommenden Pflichtspiele weiterhin ohne ihren Offensivstar. Sowohl das Champions-League-Heimspiel gegen Arsenal am Mittwoch als auch die anschließende Bundesliga-Partie beim SC Freiburg kommen für Musiala demnach noch zu früh.
Stattdessen richtet sich der Blick auf die letzte Oktoberwoche. Nach Informationen von Sky besteht die Möglichkeit, dass Musiala am 28. Oktober im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg erstmals wieder zum Einsatz kommt.
Sollte es für diese Begegnung noch nicht reichen, könnte das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am 31. Oktober eine Option sein.
Auch die BILD berichtet, dass die Bayern intern mit einer Rückkehr gegen Magdeburg oder Dortmund rechnen.
Eine endgültige Entscheidung gibt es allerdings nicht. Entscheidend wird sein, wie Musiala in den kommenden Tagen auf die steigende Trainingsbelastung reagiert.
Kompany will bei Musiala kein Risiko eingehen

Bei den Bayern verfolgt man weiterhin einen vorsichtigen Ansatz. Der 23-Jährige soll erst dann wieder zum Einsatz kommen, wenn er vollständig belastbar ist.
Ein überhastetes Comeback kommt für die Verantwortlichen nicht infrage. Schließlich will man verhindern, dass Musiala nach seiner Verletzung einen erneuten Rückschlag erleidet.
Trainer Vincent Kompany muss deshalb auch gegen Arsenal noch auf seinen Spielmacher verzichten.
Besonders bitter: Mit Michael Olise fehlt gegen die Londoner bereits ein weiterer wichtiger Offensivspieler. Der Franzose ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Viking Stavanger gesperrt.
Damit müssen die Münchner im Champions-League-Kracher ohne zwei ihrer kreativsten Angreifer auskommen. Umso wichtiger wäre es für Kompany, Musiala spätestens Ende Oktober wieder als zusätzliche Option zur Verfügung zu haben.
Gerade mit Blick auf das Topspiel gegen Borussia Dortmund könnte die Rückkehr des deutschen Nationalspielers einen wichtigen Schub für die Bayern-Offensive bedeuten.
Bis dahin bleibt allerdings Geduld gefragt. Die nächsten Trainingseinheiten werden zeigen, ob der anvisierte Comeback-Zeitplan tatsächlich eingehalten werden kann.

