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Wie geht es Kompany? „Wir reden nicht mit ihm über Fußball“

Von Lukas Neth · · 2 Min Lesezeit

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Vincent Kompany muss nach seinem gesundheitlichen Zwischenfall weiterhin kürzertreten. Beim Cheftrainer des FC Bayern wurde eine Hirnhautreizung diagnostiziert, weshalb er sich aktuell vollständig auf seine Genesung konzentrieren soll. Die Münchner halten ihn deshalb bewusst aus dem sportlichen Tagesgeschäft heraus. Das machte Aaron Danks vor dem Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund deutlich.

Auf der Pressekonferenz wurde der Co-Trainer gefragt, ob die Verantwortlichen mit Kompany über die aktuelle Situation beim FC Bayern sprechen. Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Nein, wir reden nicht mit ihm über Fußball, da gibt es auch klare Anweisungen. Er soll sich erholen und Zeit mit der Familie verbringen. Wir lassen ihn außen vor, damit er wieder voll da ist, wenn er zurückkommt.“

Damit unterstreicht Danks, dass Kompany derzeit bewusst Abstand vom Tagesgeschäft halten soll. Nach seinem Krankenhausaufenthalt und der Diagnose Hirnhautreizung soll sich der 40-Jährige auf seine Gesundheit konzentrieren und die notwendige Ruhe bekommen. Sportliche Entscheidungen und die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben liegen bis zu seiner Rückkehr in den Händen des Trainerteams.

Sportvorstand Max Eberl hatte die Diagnose nach dem Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg öffentlich gemacht: „Die Ärzte wissen, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Zwischenfall hervorgerufen hat. Er kann jetzt nach Hause und die Reha beginnen, also das bedeutet Ruhe und Medikamente, und dann wird er bald wieder zur Verfügung stehen“ erklärte Eberl.

Zuvor hatte Kompany bereits mit einer hartnäckigen Virusinfektion zu kämpfen. Einen direkten Zusammenhang zwischen dieser Erkrankung und dem späteren Zwischenfall halten die Mediziner laut Eberl allerdings für unwahrscheinlich.

Comeback nach der Länderspielpause?

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus stehen zunächst Ruhe und Medikamente auf dem Behandlungsplan. Eberl betonte zudem, dass Kompany „alle Zeit der Welt“ bekomme.

Der Verein wolle keinerlei Druck auf den Trainer ausüben. Nach Einschätzung des Sportvorstands soll der Belgier wieder vollständig gesund werden können. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Kompany langfristig wieder zu 100 Prozent fit sein wird.

Eine schnelle Rückkehr an die Seitenlinie ist dennoch nicht vorgesehen. Vor der Länderspielpause vom 9. bis 17. November wird Kompany definitiv nicht wieder als Bayern-Trainer auf der Bank sitzen.

Frühestens für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am 20. November könnte er wieder infrage kommen. Auch dieser Termin ist allerdings noch nicht sicher. Maßgeblich ist allein, wann die behandelnden Ärzte grünes Licht geben.

Bis dahin übernimmt Aaron Danks gemeinsam mit dem Trainerteam die Verantwortung. Die klare Ansage des Engländers zeigt: Kompany soll sich vollständig auf seine Genesung konzentrieren – und bis zu seiner Rückkehr möglichst wenig mit dem Fußballalltag beim FC Bayern zu tun haben.

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