Die Zukunft von Harry Kane bleibt eines der großen Themen beim FC Bayern. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft im Sommer 2027 aus, die Münchner möchten ihren Top-Torjäger allerdings gerne länger an sich binden. Nun hat Uli Hoeneß enthüllt, dass die Vertragsgespräche zur Chefsache in München erklärt wurden.
Im Gespräch mit der Abendzeitung München wurde der Bayern-Ehrenpräsident gefragt, ob er selbst bereits mit Kane gesprochen habe, um den Engländer von einem Verbleib beim deutschen Rekordmeister zu überzeugen.
Hoeneß hält das offenbar nicht für notwendig. „Das muss ich ihm nicht immer wieder sagen, er weiß, was ich denke.“
Spannend ist ein kleines, aber feines Detail, welches der Bayern-Patron verriet: „Jan-Christian Dreesen kümmert sich darum – und er ist in Verhandlungen. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.“
Damit macht Hoeneß deutlich, dass Vorstandschef Dreesen und nicht Sportvorstand Max Eberl eine zentrale Rolle bei den Gesprächen mit der Kane-Seite einnimmt.
Kane über Bayern-Zukunft: „Werden sehen, was passiert“
Dass die Münchner ihren Torjäger gerne über 2027 hinaus halten möchten, ist längst kein Geheimnis mehr. Kane selbst hatte zuletzt ebenfalls bestätigt, dass bereits Gespräche über seine Zukunft geführt werden.
Eine schnelle Entscheidung hatte der Engländer dabei nicht angekündigt. Vielmehr erklärte Kane, dass ein neuer Vertrag Zeit benötige und verschiedene Aspekte zunächst geprüft werden müssten.

Seine grundsätzliche Haltung zu den Gesprächen klang dennoch positiv: „Alles, was ich jetzt sagen kann, ist, dass die Gespräche gut laufen. Wir werden sehen, was passiert.“
Interessant ist vor allem, dass Hoeneß offenbar keinen Anlass sieht, persönlich auf Kane einzuwirken. Der 73-Jährige macht deutlich, dass der Stürmer seine Haltung längst kennt.
Kane hat sich seit seinem Wechsel nach München zu einem der wichtigsten Spieler des Rekordmeisters entwickelt. Sportlich ist der Engländer weiterhin ein zentraler Bestandteil der Planungen von Vincent Kompany.
Gleichzeitig wird aufgrund der noch ungeklärten Vertragssituation immer wieder über mögliche Alternativen für Kane spekuliert. Zuletzt wurden unter anderem Real Madrid, Barcelona und Klubs aus der Premier League als mögliche Optionen genannt, sollte es zu keiner Verlängerung in München kommen.

