Yamal teilt gegen den FC Bayern aus: „Schaue ich wirklich nicht gerne“

Foto: Getty Images

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Lamine Yamal sorgt mit seinen Aussagen derzeit immer wieder für Gesprächsstoff. Nachdem der Barcelona-Star zuletzt seine Sicht auf den Ballon d’Or erläutert hatte, sprach der 19-Jährige nun auch darüber, welche europäischen Topklubs er sich regelmäßig anschaut. Beim FC Bayern fällt seine Antwort überraschend aus.

Im Gespräch mit Movistar wurde Yamal gefragt, ob er Spiele von Real Madrid, Paris Saint-Germain und Bayern München verfolgt. Während er Partien der Königlichen sowie PSG in der Champions League durchaus anschaut, verzichtet er beim deutschen Rekordmeister häufig darauf.


Der Grund? Für Yamal sind die Bayern oftmals schlicht zu überlegen. „Um ehrlich zu sein, schaue ich mir Bayern-Spiele wirklich nicht gerne an. Denn in ihrer Liga weiß ich bereits, dass sie immer sehr dominant sein werden. Das weiß ich. Selbst in der Gruppenphase der Champions League schaue ich mir ihre Spiele nicht an, weil sie so dominant sind. Das Spiel gegen PSG danach war großartig. Aber in der Gruppenphase schaue ich mir ihre Spiele nicht gerne an, weil sie den Gegner stark dominieren.“

Yamal erwartet offenbar zu klare Bayern-Spiele

Die Aussage klingt zunächst wie Kritik, ist bei genauerer Betrachtung aber eher ein Kompliment an die Mannschaft von Vincent Kompany. Yamal beschreibt die Bayern als derart dominant, dass ihm in vielen Spielen offenbar die Spannung fehlt.

Wie deutlich die Münchner einen Gegner beherrschen können, zeigte sich erst am Freitagabend. Union Berlin wurde beim 7:0 in der Allianz Arena phasenweise regelrecht überrollt. Michael Olise erzielte drei Tore, Harry Kane traf doppelt und Jamal Musiala sowie Ismael Saibari komplettierten das Schützenfest.

Gerade in der Bundesliga gehört Bayern für Yamal offenbar zu jenen Mannschaften, bei denen er bereits vor dem Anpfiff mit einer deutlichen spielerischen Überlegenheit rechnet.

Interessant ist, dass der Barça-Star seine Einschätzung auch auf die frühe Phase der Champions League überträgt. Selbst dort seien ihm Bayern-Spiele oftmals zu einseitig.

PSG-Duell blieb Yamal dagegen in Erinnerung

Anders sieht es offenbar aus, wenn die Münchner auf einen Gegner auf Augenhöhe treffen. Das Duell mit Paris Saint-Germain hob Yamal ausdrücklich hervor und bezeichnete die Partie als „großartig“.

Damit macht der 19-Jährige deutlich, dass ihn nicht der FC Bayern an sich vom Einschalten abhält. Entscheidend ist für ihn vielmehr die erwartete Spannung einer Partie.

Yamals Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Barcelona-Star ohnehin verstärkt mit den Bayern in Verbindung gebracht wird – zumindest verbal. Zuletzt hatte er in der Diskussion um den Ballon d’Or erklärt, dass für ihn die reine Anzahl an Toren nicht darüber entscheiden dürfe, wer als bester Spieler der Welt ausgezeichnet wird.

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