Transfer-Hammer im Winter? Bayern intensiviert Poker um Barça-Star

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Beim FC Bayern könnte sich im Winter eine prominente Transferoption auftun. Nach Informationen von fussball-news.de beschäftigen sich die Münchner intensiv mit Dani Olmo vom FC Barcelona und bereiten einen möglichen Vorstoß vor.

Der 28-Jährige passt grundsätzlich sehr gut in das gesuchte Profil. Bayern möchte seine Offensive breiter aufstellen und sucht nach einem Spieler, der mehrere Positionen übernehmen kann. Olmo kann sowohl zentral hinter der Spitze als auch auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden.


Ein konkretes Angebot gibt es bislang nicht. Nach Informationen von fussball-news.de laufen hinter den Kulissen jedoch bereits Vorbereitungen für einen möglichen Vorstoß. Interessant dabei: Olmo ist an der Säbener Straße alles andere als ein unbekannter Kandidat.

Eberl gilt als großer Fan von Olmo

Vor allem Sportvorstand Max Eberl soll den spanischen Nationalspieler sehr schätzen. Schon während seiner Zeit bei RB Leipzig beschäftigte sich Eberl intensiv mit Olmo. Auch nach dessen Wechsel zum FC Barcelona blieb der Offensivspieler bei Bayern ein Thema.

Allerdings haben die Münchner in der Vergangenheit bereits zweimal versucht, Olmo zu verpflichten – und zweimal eine Absage kassiert. Das hatte dessen Berater Andy Bara erst kürzlich öffentlich bestätigt. „Er hat Bayern auf meine Initiative hin abgelehnt, als er noch bei Dinamo war“, erklärte Bara. Damals riet er seinem Klienten zu einem Zwischenschritt, woraufhin Olmo 2020 zu RB Leipzig wechselte.

Später folgte offenbar der nächste Versuch aus München. „Später bekam er als Leipziger Spieler erneut ein Angebot von Bayern“, enthüllte Bara. Olmo entschied sich letztlich jedoch für seinen Wunschverein FC Barcelona.

Nun könnte es zum dritten Anlauf kommen.

Bayern ist allerdings längst nicht der einzige Klub, bei dem Olmo gehandelt wird. Über Vermittler soll seine Situation mehreren europäischen Spitzenvereinen nähergebracht worden sein. Manchester United, Manchester City, Liverpool, Arsenal, Chelsea und Tottenham wurden demnach auf eine mögliche Verfügbarkeit aufmerksam gemacht. Auch Al-Hilal aus Saudi-Arabien soll informiert worden sein.

Barça könnte 80 bis 90 Millionen Euro verlangen

Dani Olmo
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Entscheidend bleibt die Haltung des FC Barcelona. Olmo besitzt bei den Katalanen einen Vertrag bis 2030, sodass Barça grundsätzlich nicht verkaufen muss. Die weiterhin angespannte finanzielle Situation könnte einen lukrativen Verkauf dennoch interessant machen.

Nach Informationen von fussball-news.de dürfte Barcelona bei möglichen Verhandlungen eine Größenordnung von mindestens 80 bis 90 Millionen Euro aufrufen. Olmos Marktwert wird aktuell auf rund 60 Millionen Euro taxiert.

Barça soll bereit sein, sich mit realistischen Angeboten auseinanderzusetzen, sofern ein großer Teil der Ablöse direkt gezahlt wird.

Für Bayern wäre eine solche Summe im Winter dennoch ein gewaltiges Investment. Neben der Ablöse müssten die Münchner schließlich auch Olmos Gehalt stemmen. Eine Verpflichtung im Winter erscheint damit eher unwahrscheinlich, auch weil Olmo sportlich eine tragende Rolle unter Hansi Flick spielt.

Sportlich gibt es dagegen kaum Zweifel an seiner Qualität. Der Spanier ist technisch stark, pressingresistent und kann auf engem Raum Lösungen finden. Seine Vielseitigkeit würde Vincent Kompany zusätzliche Möglichkeiten in der Offensive geben.

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