Der FC Bayern bereitet sich auf einen möglichen Neuer-Abschied vor. Gesucht wird ein erfahrener Keeper, der sich klar hinter Jonas Urbig einordnet.
Beim FC Bayern laufen bereits die Planungen für die Torwartposition in der kommenden Saison. Hintergrund ist die weiterhin offene Zukunft von Manuel Neuer. Nach Informationen von Sky deutet aktuell vieles darauf hin, dass der 40-Jährige seine Karriere im Sommer beenden könnte. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.
Parallel beschäftigen sich die Münchner bereits mit möglichen Nachfolgelösungen im Kader. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Jonas Urbig einen neuen jungen Konkurrenten vor die Nase zu setzen.
Vielmehr sucht der FC Bayern für die kommende Saison einen erfahrenen und loyalen Ersatztorhüter, der seine Rolle hinter Urbig akzeptiert und dem 23-Jährigen den Rücken freihält.
Bayern prüft mehrere erfahrene Kandidaten
Laut Sky befinden sich derzeit sieben bis acht Torhüter auf der internen Kandidatenliste. Konkrete Gespräche mit einzelnen Spielern gibt es bislang aber nicht.
Zunächst wollen die Verantwortlichen Klarheit bei Neuer und Sven Ulreich schaffen. Erst danach soll die Suche nach einem neuen Keeper konkretisiert werden.

Zu den interessanten Namen zählt offenbar Oliver Baumann. Sky-Reporter Florian Plettenberg erklärte: „Oliver Baumann ist sehr spannend. Über den hat man eine sehr hohe Meinung. Baumann ist jetzt 36. Ich glaube, Hoffenheim würde ihm keine Steine in den Weg legen. Ich glaube, er wäre bereit für diesen Bayern-Trip, wenn er denn möglich wäre.“
Auch Bernd Leno wird in München offenbar geprüft. Plettenberg sagte dazu: „Bernd Leno ist auch spannend, 34, Top-Charakter, Vertrag läuft aus. Insofern: Abwarten.“
Das Profil ist damit klar umrissen: Bayern sucht keinen Herausforderer für Urbig, sondern einen erfahrenen Keeper mit hoher Qualität und klarer Bereitschaft zur Nummer-2-Rolle.
Sollte Neuer im Sommer tatsächlich aufhören, würde Urbig damit endgültig zur neuen Nummer 1 aufgebaut. Der neue Ersatzmann soll diesen Übergang absichern – und zugleich akzeptieren, dass die Zukunft im Bayern-Tor dem jungen Schlussmann gehört.

