Vertrag läuft aus: Diese Klubs jagen Bayern-Youngster Prescott

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Leonard Prescotts Zukunft beim FC Bayern ist offen. Mehrere Topklubs werben um das Torwarttalent – und auch aus den USA kommt zusätzlicher Druck.

Beim FC Bayern entwickelt sich die Zukunft von Leonard Prescott immer mehr zum wichtigen Personalthema. Der Vertrag des 17 Jahre alten Torhüters läuft nur noch bis 2027. Die Münchner würden ihr Eigengewächs gerne langfristig binden, doch die Konkurrenz um den 1,98 Meter großen Keeper wächst.


Nach Informationen von transfermarkt.de interessieren sich neben dem FC Chelsea und Juventus auch mehrere Bundesligisten für Prescott. Der Nachwuchskeeper besitzt damit zahlreiche Optionen, sollte er sich gegen eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern entscheiden.

Die Gespräche über einen neuen Vertrag laufen bereits. Aus Sicht der Bayern gibt es allerdings ein grundsätzliches Problem: Die Perspektive auf regelmäßige Einsätze ist begrenzt. Jonas Urbig soll langfristig die Nummer eins im Münchner Tor werden und wird von Vincent Kompany schon jetzt gezielt auf diese Rolle vorbereitet.

Bereits zuletzt war deshalb über schwierige Vertragsgespräche mit Prescott berichtet worden. Gelingt bis zum kommenden Sommer keine Einigung, könnte Bayern sogar vor der Frage stehen, das Talent vorzeitig abzugeben, um einen späteren ablösefreien Verlust zu verhindern.

Auch der US-Verband macht Prescott ein reizvolles Angebot

Zu den sportlichen Überlegungen auf Klubebene kommt nun offenbar noch ein weiterer Faktor hinzu. Prescott besitzt aufgrund seiner deutsch-amerikanischen Herkunft auch die Möglichkeit, künftig für die USA zu spielen. Der Torhüter wurde in New York geboren und steht deshalb auch beim amerikanischen Verband auf dem Zettel.

Laut transfermarkt.de haben die Verantwortlichen in den USA Prescott bereits eine sehr konkrete Perspektive aufgezeigt. Sollte sich der Youngster entsprechend entwickeln, könnte er im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2030 sogar als möglicher Kandidat für die Rolle als Nummer eins aufgebaut werden.

Gerade diese Aussicht erhöht für Prescott die Bedeutung regelmäßiger Spielpraxis. Um sich auf internationalem Niveau zu etablieren und für eine solche Rolle zu empfehlen, müsste der Keeper möglichst früh kontinuierlich im Profifußball zum Einsatz kommen.



Beim FC Bayern dürfte genau das nur schwer zu garantieren sein. Urbig ist mit 23 Jahren selbst noch jung und soll nach dem Ende der Ära Manuel Neuer langfristig das Tor übernehmen. Für Prescott könnte der Weg zum Stammplatz in München deshalb über Jahre blockiert sein.

Das Interesse aus dem Ausland kommt dabei nicht überraschend. Chelsea und Juventus beschäftigten sich bereits im Frühjahr mit Prescott. Inzwischen sollen zusätzlich mehrere Bundesligisten auf den Keeper aufmerksam geworden sein.

Bayern möchte eines seiner größten Torwarttalente dennoch nicht verlieren. Die laufenden Gespräche zeigen, dass der Klub weiterhin auf eine Verlängerung hofft. Entscheidend dürfte dabei weniger das finanzielle Paket sein als die Frage, welchen konkreten sportlichen Weg die Münchner Prescott für die kommenden Jahre aufzeigen können.

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