
Torwartplanung beim FC Bayern: Diese Keeper sind die Top-Kandidaten
Beim FC Bayern laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Besonders auf der Torwartposition könnte es im Sommer 2027 zu Veränderungen kommen. Während Jonas Urbig zunehmend als künftige Nummer 1 gehandelt wird, suchen die Münchner nach einem erfahrenen Keeper, der den 23-Jährigen künftig absichern könnte. Im BILD-Podcast „Bayern Insider“ wurden nun neue Details zur Kandidatenliste bekannt.
Zuletzt hatte Sky berichtet, dass dem deutschen Rekordmeister Fabian Bredlow vom VfB Stuttgart angeboten worden sei. Der 31-Jährige würde mit seiner Bundesliga-Erfahrung grundsätzlich ins gesuchte Anforderungsprofil passen.
Doch offenbar spielt der Stuttgarter in den konkreten Planungen der Bayern keine größere Rolle. BILD-Reporter Heiko Niedderer widersprach den Spekulationen im Podcast und ordnete das Gerücht in der Rubrik „True or Not True“ als falsch ein.
Zwar sei Bredlows Name an der Säbener Straße bereits diskutiert worden, ein ernsthafter Transferkandidat ist er derzeit aber offenbar nicht.
Bredlow ist kein ernsthafter Kandidat
„Also, wir haben uns da umgehört und beim VfB ist davon nichts bekannt“, erklärte Niedderer mit Blick auf die Berichte über einen möglichen Wechsel.
Dass sich die Bayern grundsätzlich mit Bredlow beschäftigt haben, wollte der Journalist nicht ausschließen. Schließlich prüfen die Münchner im Rahmen ihrer Kaderplanung zahlreiche Optionen. Eine Verpflichtung des Stuttgart-Keepers zeichnet sich allerdings nicht ab. „Aber ich kann jetzt hier sagen, der steht nicht auf der engeren Liste drauf“, stellte Niedderer klar.
Stattdessen haben die Bayern offenbar andere Torhüter ins Visier genommen, die für die Rolle als erfahrene Nummer zwei infrage kommen.
Leno und Dahmen im Fokus der Bayern

Besonders zwei Namen spielen bei der Suche nach einem neuen Torwart eine wichtige Rolle. „Leno ist ein Kandidat. Dahmen ist ein Kandidat“, bestätigte Niedderer im Podcast.
Damit bleiben Bernd Leno und Finn Dahmen interessante Optionen für den deutschen Rekordmeister. Beide verfügen über reichlich Erfahrung und könnten den Münchnern die gewünschte Sicherheit auf der Torwartposition bieten.
Auch Marvin Schwäbe wird laut BILD intern diskutiert. Der Keeper soll in der Rangfolge allerdings etwas hinter Leno und Dahmen liegen.
Die Überlegungen hängen eng mit der langfristigen Zukunft von Urbig zusammen. Der junge Schlussmann soll die Nachfolge von Manuel Neuer antreten und sich als neue Nummer 1 etablieren.
BILD-Fußballchef Christian Falk verwies in diesem Zusammenhang auf die jüngsten Aussagen von Bayern-Präsident Herbert Hainer, der Urbig erneut als künftigen Stammtorhüter ins Spiel gebracht hatte. „Da gehen die Zeichen in die richtige Richtung“, erklärte Falk.
Damit scheint die grundsätzliche Strategie der Bayern klar: Urbig soll langfristig das Tor des Rekordmeisters hüten, während ein erfahrener Schlussmann als verlässliche Alternative bereitsteht.
Wer diese Rolle ab Sommer 2027 übernehmen könnte, ist allerdings weiterhin offen. Mit Leno, Dahmen und Schwäbe zeichnen sich nun zumindest drei mögliche Kandidaten ab.
