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Viessmann-Deal: Dreesen verrät 250-Millionen-Plan der Bayern

Von Sebastian Mittag · · 2 Min Lesezeit

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Der FC Bayern hat mit dem Viessmann-Deal seine Finanzkraft weiter gestärkt. Jan-Christian Dreesen erklärt nun, wofür das Geld gedacht ist.

Beim FC Bayern sorgt der Einstieg der Viessmann Generations Group weiterhin für Gesprächsstoff. Rund 250 Millionen Euro soll der deutsche Rekordmeister für die letzten noch verfügbaren fünf Prozent an der Fußball-AG erhalten haben. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat nun erklärt, was die Münchner mit dem Geld vorhaben.

Einen direkten Transferangriff sollen die zusätzlichen Mittel offenbar nicht auslösen. Im Interview mit der Sport BILD machte Dreesen deutlich, dass die Einnahmen vor allem dazu dienen sollen, den Klub strukturell und strategisch weiter zu stärken.

„Das Geld soll nicht einfach in neue Beine fließen – die Bundesliga muss sich deswegen nicht erschrecken“, erklärte der Bayern-Boss. Stattdessen gehe es darum, die Kapitalstruktur des Klubs zu stärken und die eigenen Möglichkeiten im internationalen Wettbewerb langfristig auszubauen.

Für Dreesen steht dabei vor allem die Eigenständigkeit des FC Bayern im Mittelpunkt. Durch den Deal mit Viessmann bleiben weiterhin 70 Prozent der Anteile an der Fußball-AG beim FC Bayern e. V. Genau diese Mehrheitsverhältnisse seien für den Klub von zentraler Bedeutung.

Dreesen: Bayern will strategisch stärker werden

„Für uns geht es bei dieser Partnerschaft vor allem um die langfristige Stärke und Eigenständigkeit des FC Bayern im internationalen Wettbewerb“, sagte Dreesen. Der Vorstandschef sieht die zusätzlichen Mittel damit weniger als kurzfristige Transferreserve, sondern als strategisches Polster für die kommenden Jahre.

Der Deal mit Viessmann hat dem FC Bayern dennoch zusätzliche finanzielle Spielräume verschafft. Dass diese grundsätzlich auch auf dem Transfermarkt eingesetzt werden könnten, machte Dreesen an anderer Stelle im Interview deutlich. Die Münchner hätten die wirtschaftliche Kraft, sich grundsätzlich auch sehr teure Spieler leisten zu können.

Der 250-Millionen-Euro-Deal soll nach Dreesens Worten aber nicht ausschließlich in den Kader fließen. Vielmehr geht es darum, die finanzielle Basis des Klubs so aufzustellen, dass Bayern im europäischen Wettbewerb dauerhaft mit den größten Vereinen mithalten kann.

Gleichzeitig stellt Dreesen klar, dass die neue Partnerschaft nichts an der Grundstruktur des Vereins ändert. „Diese Eigenständigkeit ist wichtiger Teil unserer Identität“, betonte der Vorstandschef mit Blick auf den weiterhin klaren Mehrheitsanteil des e. V.

Damit wird deutlich: Der FC Bayern sieht die Viessmann-Millionen nicht als kurzfristiges Transferbudget, sondern als langfristiges Investment in die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Große Transfers bleiben möglich – der eigentliche Plan reicht aber deutlich weiter.

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