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Arsenal macht Ernst! Bayern-Torwart vor Wechsel in die Premier League?

Von Vjekoslav Keskic · · 2 Min Lesezeit

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Dem FC Bayern droht im kommenden Sommer möglicherweise der Verlust eines vielversprechenden Torwarttalents. Leonard Prescott steht offenbar bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Zettel. Besonders der FC Arsenal soll sich intensiv mit dem 17-Jährigen beschäftigen. Für die Münchner könnte dabei ausgerechnet die langfristige Torwartplanung zum Problem werden.

Wie das britische Portal TEAMtalk berichtet, haben die Londoner Prescott als möglichen Neuzugang für den Sommer 2027 ins Visier genommen. Der englische Meister soll großes Interesse daran haben, den Nachwuchskeeper an die Themse zu lotsen.

Allerdings ist Arsenal im Werben um den jungen Schlussmann offenbar nicht allein. Auch der FC Chelsea und Tottenham Hotspur sollen Prescott beobachten. Darüber hinaus werden Juventus Turin und mehrere Bundesligisten als mögliche Interessenten gehandelt.

Urbig könnte zum Problem für Prescott werden

Ein entscheidender Faktor bei den Zukunftsüberlegungen des Torwarttalents dürfte die Konkurrenzsituation beim FC Bayern sein.

Mit Jonas Urbig haben die Münchner bereits einen jungen Keeper, der langfristig die Nachfolge von Manuel Neuer antreten soll. Der 23-Jährige genießt großes Vertrauen bei den Verantwortlichen und wird als künftige Nummer 1 aufgebaut.

Für Prescott könnte das bedeuten, dass seine Chancen auf einen dauerhaften Platz im Profikader auch in den kommenden Jahren begrenzt bleiben.

Der 17-Jährige müsste sich perspektivisch nicht nur gegen Urbig durchsetzen, sondern zunächst überhaupt den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die erste Mannschaft schaffen.

Angesichts dieser Ausgangslage soll ein Vereinswechsel für den jungen Torhüter durchaus eine Überlegung sein.

Bayern droht ein ablösefreier Abschied

Leonard Prescott
IMAGO / MIS

Zusätzliche Brisanz erhält die Personalie durch Prescotts Vertragssituation. Sein aktuelles Arbeitspapier beim deutschen Rekordmeister läuft im Sommer 2027 aus. Damit könnten die Münchner ihr Torwarttalent nach der laufenden Saison sogar ablösefrei verlieren, sollte keine Vertragsverlängerung zustande kommen.

Nach Informationen von TEAMtalk hat es bereits Gespräche über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit gegeben. Eine Einigung ist bislang allerdings nicht bekannt.

Neben einem dauerhaften Abschied könnte auch eine Leihe infrage kommen. Damit hätte Prescott die Möglichkeit, andernorts Spielpraxis zu sammeln und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Für die Bayern stellt sich damit eine grundsätzliche Frage: Wie lässt sich ein vielversprechendes Nachwuchstalent langfristig halten, wenn mit Urbig bereits ein anderer junger Torhüter als Neuer-Nachfolger eingeplant ist?

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