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Bayern-Boss verrät: Darum passt Kompany perfekt nach München

Von Sebastian Mittag · · 3 Min Lesezeit

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Jan-Christian Dreesen schwärmt erneut von Vincent Kompany. Der Bayern-Boss erklärt, warum der Trainer aus seiner Sicht so perfekt zum Klub passt.

Beim FC Bayern genießt Vincent Kompany weiterhin das volle Vertrauen der Verantwortlichen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat den Belgier bereits mehrfach als Glücksfall für den deutschen Rekordmeister bezeichnet. Nun erklärt der 59-Jährige ausführlich, warum Kompany aus seiner Sicht so gut zum Klub passt.

Im Interview mit der Sport BILD hebt Dreesen zunächst hervor, dass Kompany nicht mit überzogenen Ansprüchen oder einem riesigen eigenen Apparat nach München gekommen sei: „Er ist niemand, der mit einem großen Gefolge kommt und den Verein überrollt, um nach ein paar Jahren wieder weiterzuziehen“, erklärte der Bayern-Boss.

Für Dreesen ist vielmehr entscheidend, dass Kompany die Strukturen und die Bedeutung des Vereins verstanden habe: „Der FC Bayern braucht einen Trainer, der die Qualität, die dieser Klub in sich trägt, sieht und wertschätzt. Und das ist bei Vincent der Fall.“

Damit knüpft Dreesen an Aussagen an, die er bereits Anfang September gemacht hatte. Damals bezeichnete er Kompany öffentlich als „echten Glücksfall“ für die Münchner. Nun liefert er eine detailliertere Begründung für diese Einschätzung.

Dreesen lobt Kompanys Autorität und Offenheit

Ein weiterer Pluspunkt ist aus Sicht des Vorstandschefs Kompanys eigene Karriere auf höchstem Niveau. Der Belgier spielte viele Jahre für Manchester City und gewann zahlreiche Titel. Diese Erfahrung verschaffe ihm laut Dreesen eine natürliche Autorität innerhalb der Bayern-Kabine.

„Obwohl er als Trainer für einen solch großen Verein wie den FC Bayern noch eher jung ist, hat er deshalb Autorität und den Respekt der Spieler“, erklärte Dreesen.

Gleichzeitig hebt der Bayern-Boss hervor, dass Kompany trotz klarer eigener Vorstellungen nicht auf seinem Standpunkt beharrt. „Zudem beharrt er nicht stur allein auf seinen Ideen, sondern ist immer offen, sie auch mit anderen Impulsen zu ergänzen.“

Jan-Christian Dreesen
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Genau diese Mischung scheint für die Verantwortlichen entscheidend zu sein. Kompany verfügt über eine klare Spielidee, bringt durch seine eigene Karriere hohe Glaubwürdigkeit mit und zeigt gleichzeitig die Bereitschaft, sein Umfeld einzubeziehen.

Dreesens Fazit fällt entsprechend eindeutig aus: „Es passt einfach zwischen ihm, dem Klub und den Spielern.“

Gerade in der aktuellen Situation gewinnt diese Aussage zusätzlich an Bedeutung. Kompany fehlt dem FC Bayern nach seinem Zusammenbruch derzeit weiterhin an der Seitenlinie.

Mittlerweile wurde Kompany aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Das verkündete Bayern-Sportvorstand Max Eberl am Rande des 6:1-Siegs der Münchner im DFB-Pkal gegen Magdeburg; „Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden, das ist die bestmögliche Nachricht für uns alle“, erklärte Eberl in der ARD.

Zudem bestätigte der 53-Jährige, dass die Ärzte inzwischen die Ursache für den Zusammenbruch gefunden haben: „Die Ärzte wissen, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Zwischenfall hervorgerufen hat. Er kann jetzt nach Hause und die Reha beginnen, also das bedeutet Ruhe und Medikamente, und dann wird er bald wieder zur Verfügung stehen.“

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