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Medien: Ausstiegsklausel ermöglicht Guardiola-Comeback beim FC Bayern im Sommer 2020

Pep Guardiola
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Seit Tagen halten sich bereits hartnäckig die Gerüchte rund um eine mögliche Rückkehr von Pep Guardiola zum FC Bayern. Der 48-jährige Katalanen steht zwar noch bis 2021 bei Manchester City unter Vertrag, kann den englischen Meister Medienberichten zufolge jedoch aufgrund einer Ausstiegsklausel am Ende der Saison vorzeitig verlassen.

Durch die Verlängerung des Flick-Engagements als Interimstrainer beim FC Bayern haben sich die Verantwortlichen in München etwas mehr Zeit verschafft auf der Suche nach einer dauerhaften Trainer-Lösung. Vieles deutet daraufhin, dass Flick nicht nur bis zum Jahresende Cheftrainer beim FCB bleibt, sondern bis zum Ende der Saison den deutschen Rekordmeister betreuen wird. Dies liegt primär daran, dass alle Wunschkandidaten des FC Bayern kurzfristig nicht verfügbar sind.

Neben Erik ten Hag und Thomas Tuchel gilt Pep Guardiola als von drei Top-Kandidaten auf der Trainerjob in München. Wie die englische Tageszeitung „Mirror“ berichtet verfügt Guardiola über eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag mit Manchester City und wäre somit grundsätzlich in der Lage ein Comeback beim FC Bayern zu feiern.

Zieht Guardiola seine Ausstiegsklausel für den FC Bayern?

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Im Sommer 2016 wechselte Pep Guardiola vom FC Bayern zu Manchester City. Der 48-jährige Katalane unterschrieb damals, wie bei allen seinen Klubs zuvor, einen 3-Jahresvertrag. Guardiola bezeichnet sich selbst als „Projekt-Trainer“, der sich für eine gewissen Zeitraum Ziele setzt und diese konsequent verfolgt. In Barcelona war er 4 Jahre Trainer, in München 3 und in Manchester werden es zum Ende der Saison ebenfalls 4 sein. Vertraglich ist er jedoch noch bis 2021 an die Sky Blues gebunden. Ob Guardiola jedoch tatsächlich so lange beim englischen Meister bleiben wird ist offen.

Seit geraumer Zeit schon halten sich die Gerüchte über einen möglichen Abschied im Sommer 2020. Möglich wird dies laut dem englischen Mirror aufgrund einer Ausstiegsklausel welche sich Guardiola bei seiner Vertragsverlängerung im Mai 2018 hat zusichern lassen. Auch Guardiolas Vorgänger Manuel Pellegrini hatte solche eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die es beiden Parteien gleichermaßen ermöglichte, von dem Vertrag zurückzutreten. Damit wäre Guardiola grundsätzlich in der Lage sich am Ende der Saison einer neuen bzw. alten Herausforderung zu stellen, z.B. dem FC Bayern.

Wie es mit dem Erfolgstrainer kommenden Sommer weitergeht ist derzeit noch vollkommen offen. Vor dem Premier League-Spiel gegen Crystal Palace Ende Oktober hatte sich Guardiola zu einem möglichen Abschied wie folgt geäußert: „Ich habe keine Pläne. Normalerweise entscheidet das Leben, was du tun sollst. Ich lebe einfach, habe Spaß und bereite mich auf das nächste Spiel vor. Nach der nächsten Saison sehen wir weiter“.