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Ballon d’Or-Leak: Robert Lewandowski verpasst den Sprung in die Top 10?

Robert Lewandowski
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Am Montagabend wird in Paris der „Ballon d’Or“ der französischen Sportzeitung „France Football“ für den Weltfussballer des Jahres 2019 vergeben. Wenige Stunden vor der Preisverleihung kursiert das vermeintliche Endergebnis bereits im Internet. Demnach soll Lionel Messi die prestigeträchtige Auszeichnung gewinnen. Bayern-Profi Robert Lewandowski hingegen hat scheinbar den Sprung in die Top 10 verpasst.

Mit 27 Toren in 21 Pflichtspielen ist Robert Lewandowski derzeit der beste Stürmer in Europa. Der 31-jährige Pole trifft in dieser Saison wie am Fließband und ist laut Fans, Medien und Experten in der „Form seines Lebens“. Der polnische Nationalspieler schaffte es als einziger Bundesliga-Profi auf die Shortlist des „Ballon d’Or 2019“ – der Wahl zum Weltfussballer des Jahres. Die Auszeichnung der französischen Sportzeitung „France Football“ gilt als eine der wichtigsten persönlichen Ehrungen die man als Profi-Fussballer erhalten hat.

Wenige Stunden vor der Verleihung des Ballon d’Or in Paris kursiert im Netz bereits das vermeintliche Endergebnis der Abstimmung. Während Lionel Messi demnach seinen vierten Titel einheimsen soll, hat FCB-Profi Lewandowski nicht mal den Sprung in die Top 10 geschafft. Insgesamt stehen 30 Spieler zur Wahl.

Weltfussballer des Jahres: Robert Lewandowski bleibt trotz Torrekorde chancenlos

„Er kann jeden Preis gewinnen“, mit diesen Worte hatte der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor kurzem Robert Lewandowski öffentlich geadelt. Nicht nur der 67-jährige Hoeneß sieht in Lewandowski derzeit den besten Stürmer der Welt, auch viele Trainer und Spieler aus der Fussball Bundesliga haben den Polen vor kurzem bereits so bezeichnet. Im internationalen Ranking scheint Lewandowski jedoch nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Sollten sich die Ballon d’Or-Leaks bestätigen, wäre dies ein weiterer Beweis dafür.

Lewandowski trifft nicht nur wie am Fließband, er pulverisiert in dieser Saison einen Rekord nach dem anderen. In der UEFA Champions League gelang ihm erst vergangene Woche, beim 6:0 gegen Roter Stern Belgrad, der schnellste Viererpack in der Geschichte der Königsklasse. Alles umsonst. Gerüchten zufolge werden Spieler aus der Fussball Bundesliga bei Wahlen wie dem Ballon d’Or, im Vergleich zu Profis aus der englischen Premier League oder der spanischen La Liga, regelmäßig benachteiligt. Dies liegt vor allem daran, dass das deutsche Oberhaus international nicht den gleichen Ruf wie die Top-Ligen aus Spanien und England genießt.