Transfers

Supertalent Erling Haaland: FCB hat kein Interesse mehr

Erling Haaland
Foto: Andreas Schaad/Bongarts/Getty Images

Gefühlt alle europäischen Topklubs sind auf der Jagd nach Sturm-Supertalent Erling Haaland (19) von Red Bull Salzburg. Medienberichten zufolge hat sich der FC Bayern München nun aber gegen eine Verpflichtung entschieden. Ein durchaus überraschender, aber nachvollziehbarer Entschluss.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat der FC Bayern München kein Interesse mehr an einer Verpflichtung von Norwegens Sturmtalent Erling Haaland. Die Scouts der Bayern hatten den 19-Jährigen zwar schon seit Längerem auf dem Zettel, sind aber der Meinung, dass er hinter Robert Lewandowski (31) zu wenig Einsatzzeit bekommen würde. Diese bittere Erfahrung musste zuletzt auch Sandro Wagner (32) machen, der zwar nur als Backup geplant war, dennoch aber nur sporadisch auflaufen durfte und schließlich in die chinesische Liga wechselte.

Der FC Bayern München wurde auf Haaland bei der Qualifikation zur U19-EM 2018 aufmerksam. Der Norweger erzielte neun Treffer und war bester Torschütze der Quali. In der laufenden Saison erzielte Haaland für Salzburg bereits 27 Tore in 20 Pflichtspielen. Hinzu kommen sieben Vorlagen. Auch in der UEFA Champions League, für die sich Red Bull Salzburg erstmals qualifizierte, traf Haaland bereits acht Mal nach fünf Einsätzen (eine Vorlage).

FCB hat die Lewandowski-Backups in den eigenen Reihen

Embed from Getty Images

Sollte Robert Lewandowski beim FC Bayern München ausfallen, würden für den Angriff auch Serge Gnabry (24) oder Thomas Müller (30) bereit stehen. Vor allem Gnabry hat sich zuletzt auch in der deutschen Nationalmannschaft als treffsicher erwiesen (13 Länderspieltore in 13 Einsätzen).

Nach Informationen der „Bild“ hat Erling Haaland eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro im Vertrag. Neben den ganz großen europäischen Topklubs sollen auch RB Leipzig und Borussia Dortmund Interesse zeigen. Vor allem die Dortmunder fahnden derzeit intensiv nach einem neuen Stürmer. „Wir hätten definitiv einen zweiten Stürmer verpflichten müssen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60) kürzlich bei der Jahreshauptversammlung des Klubs. Bei Borussia Dortmund hätte Haaland sicher bessere Aussichten auf regelmäßige Einsätze. Der Vertrag des 19-Jährigen in Salzburg läuft noch bis Sommer 2023.