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Thomas Müller nimmt kriselnden Lewandowski in Schutz: „Wir anderen müssen mehr Verantwortung übernehmen“

Thomas Müller und Robert Lewandowski
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

FCB-Stürmer Thomas Müller äußerte sich vor dem CL-Duell gegen Die Tottenham Hotspur über die aktuelle Torflaute beim FC Bayern und die mangelhafte Chancenverwertung. Dabei nahm Müller seinen Sturmkollegen Robert Lewandowski in Schutz. Laut dem 30-jährigen sind die anderen Offensivspieler beim Rekordmeister derzeit gefragt, wenn es bei Lewandowski nicht so gut läuft.



Elf Tor-Vorlagen hat Thomas Müller in der laufenden Saison (wettbewerbsübergreifend) für den FC Bayern vorzuweisen, ein Großteil davon hat Robert Lewandowski dankend verwertet. In den vergangenen drei Ligaspielen hat der Pole jedoch ein wenig „geschwächelt“ und blieb ohne eigenen Treffer. Die Kritik an dem 31-jährigen war prompt da, vor allem an der Abhängigkeit der Münchner von den Lewandowski-Toren.

Thomas Müller äußerte sich vor dem CL-Spiel gegen die Tottenham Hotspur über die aktuelle Lage im FCB-Angriffsspiel und stärkte Lewandowski dabei den Rücken. Müller nahm sich und die anderen Offensivspieler stärker in die Pflicht.

Müller über die Lewandowski-Torflaute: „Da ist auch niemand in die Bresche gesprungen“

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Die Chancenverwertung des FC Bayern war in den vergangenen Tagen das bestimmende Thema an der Säbener Straße. Gegen Leverkusen und Gladbach haben die Bayern zahlreiche Gelegenheiten, teilweise fahrlässig, liegen gelassen. Laut Thomas Müller ist jedoch nicht der Abschluss entscheidend, sondern das Offensivspiel als Ganzes: „Wichtig ist die Abstimmung in der Offensive. Unser Problem war ja nicht nur der Abschluss allein sondern, dass wir Situationen hatten, wo das Timing und der letzte Pass nicht gestimmt haben.“ Auch wenn man zuletzt zwei Mal in Folge verloren hat, ist man laut Müller grundsätzlich auf dem richtigen Weg: „Ich weiß nicht, ob ich beim FC Bayern schon mal zwei mal verloren habe und die Presse uns trotzdem gelobt hat, also scheint ja nicht alles falsch gewesen zu sein.“

Der 30-jährige Angreifer äußerte sich auch zu der größer werdenden Kritik an Robert Lewandowski und stärkte seinem Teamkollegen öffentlich den Rücken: „Er hat die letzten beiden Spiele nicht getroffen und diese Tore haben uns dann gefehlt. Da ist auch niemand in die Bresche gesprungen. Wir brauchen grundsätzlich seine Tore aber natürlich würde es uns auch gut tun, wenn wir noch mehr Optionen hätten, wir anderen Offensivspieler müssen da mehr Verantwortung übernehmen.“ Laut Müller hat man im aktuellen Kader genügend „starke Abschluss-Spieler“, diese blieben aber zuletzt alle blass.