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Uli Hoeneß poltert auf der Bayern-Weihnachtsfeier: „Mia san mia und mia gehören an die Eins!“

Uli Hoeneß
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Auf der Bayern-Weihnachtsfeier am vergangenen Sonntag hatte Uli Hoeneß seinen letzten „offiziellen Auftritt“ als Aufsichtsrats-Boss des FC Bayern. Medienberichten zufolge wandte sich der 67-jährige in seiner Abschiedsrede an die Bayern-Profis und nahm diese in die Pflicht. Hoeneß ist alles andere als begeistert, dass die Flick-Elf derzeit nur auf Rang 7 in der Fussball Bundesliga steht machte dies mit seinen Worten deutlich.

Vor knapp drei Wochen hat sich Uli Hoeneß aus der „ersten Reihe“ des FC Bayern verabschiedet und eine neue Ära beim deutschen Rekordmeister eingeläutet. Wirklich zurückziehen wird sich der langjährige „FCB-Macher“ jedoch vermutlich nie. Auf der internen Weihnachtsfeier der Münchner am vergangenen Sonntag hat Hoeneß nochmals einen flammenden Appell gehalten, dieser richtet sich an die Bayern-Profis.

Hoeneß is not amused: „Wir müssen da oben sein!“

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Nach zuletzt zwei Niederlagen infolge gegen Leverkusen und Gladbach ist der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf Rang 7 angerutscht und hat bereits satte sieben Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze. Nicht nur die FCB-Fans sind mit der aktuellen Lage unzufrieden, auch Hoeneß hat seinen Unmut diesbezüglich geäußert. Nach Ansprachen von Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge, Kapitän Manuel Neuer und der Präsident Herbert Hainer ergriff Hoeneß das Mikrofon und nutzte die Gelegenheit für eine „Weihnachtsattacke“. In der BILD Zeitung wird der 67-jährige wie folgt zitiert: „Mia san mia! Und mia gehören an die Eins. Wir müssen da oben sein!“ Hoeneß appellierte an die Spieler, sich jetzt zusammenzureißen. Die Profis stünden nun in der Verantwortung.

Die Profis selbst scheinen den Ernst der Lage bereits von alleine erkannt zu haben. Thomas Müller äußerte sich nach der Gladbach-Pleite wie folgt dazu: „Wir müssen schauen, dass wir in der Bundesliga noch neun Punkte holen – sonst schaut es schattig aus!“ Auch Joshua Kimmich ließ seinen Ärger freien Lauf und nahm das gesamte Team in die Pflicht: „Wer das jetzt noch nicht begriffen hat, der ist komplett auf dem falschen Weg. Wer glaubt, dass es einfach wieder so wird wie letzte Saison, der ist fehl am Platz.“