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Salihamidzic rügt Flick für dessen Transfer-Forderungen: „Davon bin ich kein Freund“

Hasan Salihamidzic
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images for FC Bayern

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat auf die Transfer-Forderungen von Hansi Flick reagiert und zeigte sich etwas überrascht davon. Der 43-jährige betonte, dass er „kein Freund davon sei“ die Kaderplanungen des FC Bayern öffentlich zu diskutieren. Zudem unterstrich Salihamidzic nochmals, dass die Münchner derzeit alle Optionen auf dem Winter-Transfermarkt prüfen.

FCB-Coach Hansi Flick hat gestern mehrfach betont, dass die Münchner im Winter personell nochmals nachlegen möchte, wenn man die selbst ausgegebenen Saisonziele nicht verpassen möchte. Für viele Fans und Experten klangen die Aussagen des 54-jährigen nach einer Art Hilferuf in Richtung Bayern-Bosse. Die Botschaften von Flick sind angekommen, dennoch zeigte sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic etwas irritiert über die Art und Weise wie sein Cheftrainer mit seinen „Transfer-Forderungen“ öffentlich umgeht.

Salihamidzic über die Transfer-Aussagen von Flick: „Ich war überrascht über das mediale Betreiben der Kaderplanung“

Geht es nach Hansi Flick braucht der FC Bayern im Winter einen neuen Rechtsverteidiger und Außenstürmer. Der Bayern-Coach hat zuletzt kein Geheimnis daraus gemacht, dass es sonst eng werden könnte mit der aktuellen Personaldecke in der Rückrunde für den FCB. Hasan Salihamidzic betonte am Donnerstag beim Pressetalk in Doha, dass er und Flick diesbezüglich „keine Meinungsverschiedenheiten“ hätten. Dennoch rügte dieser den medialen Aufruf seines Trainers: „Ich war überrascht über das mediale Betreiben der Kaderplanung. Davon bin ich kein Freund. Wir tauschen uns ohnehin die ganze Zeit aus.“

„Brazzo“ zeigte aber auch Verständnis für den Interimscoach: „Hansi spürt den Erwartungsdruck, den ein Cheftrainer beim FC Bayern hat.“ Laut Salihamidzic ist man jedoch bereits daran alle Optionen abzuwägen die es gib: „Wir prüfen die Option, die bekanntlich in dieser Transferperiode schwierig zu finden sind. Topspieler werden von den Klubs nicht freigegeben.“ In Aktionismus wird der FCB im Januar jedoch nicht verfallen: „Wir brauchen einen Spieler, der uns jetzt gleich hilft“.