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Müller lässt Zukunft beim FC Bayern offen: „Schauen wir mal was passiert“

Thomas Müller
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Neben Manuel Neuer, David Alaba, Thiago und Javier Martinez ist Thomas Müller einer von vielen Bayern-Profis die „nur noch“ bis 2021 vertraglich an den deutschen Rekordmeister gebunden sind. Während es in der Hinrunde noch so aussah, als könnte Müller den FCB im Winter vorzeitig verlassen, blühte der Angreifer unter Hansi Flick zuletzt wieder auf. Dennoch macht sich Müller nach wie vor Gedanken über seine sportliche Zukunft, die allen Anschein nach nicht unbedingt in München liegen muss wie er im Gespräch mit SPORT1 andeutete.

Thomas Müller hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Höhen und Tiefen beim FC Bayern durchlaufen. Unter Kovac wurde der 30-jährige Stürmer zum Edeljoker degradiert. Seit Hansi Flick das Sagen in München hat, ist Müller wieder gesetzt und hat sich zum Top-Vorlagengeber in der Bundesliga entwickelt.

Im Interview mit SPORT1 äußerte sich der ehemalige deutsche Nationalspieler nun zu seiner Zukunft beim FC Bayern und ähnlich wie Teamkollege David Alaba einige Tage zuvor ließ Müller ein klares Bekenntnis zum deutschen Rekordmeister vermissen.

Müller-Verbleib beim FCB ist vorstellbar, aber nicht zwingend

„Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs bleiben“, mit diesen Worten stärkte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge Thomas Müller im Oktober des vergangenen Jahres den Rücken, als dieser von Ex-Coach Niko Kovac despektierlich als „Notnagel“ bezeichnet wurde.

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Müller gehört zu den wenigen Spielern im aktuellen Bayern-Kader, die den Sprung aus der eigenen Jugend bis zu den Profis geschafft haben. Der Stürmer wird dementsprechend auch gerne als „Ur-Bayer“ bezeichnet und gilt nach den Abgängen von Lahm und Schweinsteiger als einer der letzten echten Identifikationsfiguren des Vereins. Die Frage ist nur wie lange noch? Im Sommer 2021 läuft der Vertrag von Müller beim Rekordmeister aus, der Weltmeister von 2014 wird dann 32 Jahre alt sein und vermutlich seinen letzten „großen Vertrag“ unterschreiben.

Laut SPORT1 kann sich Müller sowohl einen Verbleib an der Säbener Straße vorstellen, als auch einen Wechsel (ins Ausland). Er selbst äußerte sich dazu wie folgt gegenüber dem TV-Sender: „Mein Fokus liegt ausschließlich darauf, die Saison erfolgreich zu bestreiten. Was dann im Sommer passiert, da werde ich mit dem Verein sprechen und mit mir selbst. Dann schauen wir mal, in welche Richtung das geht. Bei so einer Sache werfen alle Parteien ihre Argumente in den Topf. Schauen wir mal, ob man da ein Menü zusammenbekommt. Man muss halt abgleichen, was alle Parteien wollen.“

Welche Rolle spielt Hansi Flick bei einer potenziellen Müller-Vertragsverlängerung?

Ähnlich wie Manuel Neuer wird Müller sicherlich erst den kommenden Sommer abwarten und schauen wie sich die Trainersuche in München entwickelt. Auch wenn der Offensiv-Allrounder seine Zukunft nicht von Flick abhängig machen wird, dürften die Chancen auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei einem Verbleib des 54-jährigen deutlich steigen. Müller gehört zu den „Flick-Lieblingen“, beide kennen sich bestens aus gemeinsam Zeiten bei der Nationalmannschaft und Flick macht kein Geheimnis daraus, dass er die Qualitäten von Müller auf dem Platz und daneben sehr schätzt.

Auch wenn es derzeit keinerlei Anzeichen für Vertragsgespräche wie bei Manuel Neuer gibt, werden sich die Verantwortlichen in München in den kommenden Monaten sicherlich auch mit der Personalie Müller beschäftigen und spätestens nach der Saison das Gespräch mit dem Routinier suchen.