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Medien: Bayern-Bosse haben Einsatzgarantie für Nübel abgelehnt

Alexander Nübel
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte rund um eine mögliche „Einsatzgarantie“ für Sommer-Neuzugang Alexander Nübel im Tor des FC Bayern. Laut der „BILD Zeitung“ besteht solch eine vertragliche Reglung nicht. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll demnach diese Idee bei den Verantwortlichen in München ins Gespräch gebracht haben, Rummenigge & Co. entschieden sich am Ende jedoch dagegen.

In den letzten Wochen und Tagen gab es zahlreiche Spekulationen darüber warum sich Alexander Nübel ausgerechnet für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hat. Einem Klub wo er in den kommenden 2-3 Jahren kaum Aussichten auf einen Stammplatz hat. In diesem Kontext viel immer wieder das Wort „Einsatzagarantie“. Unterschiedlichen Medienberichten zufolge hat sich Nübel solch eine Garantie vertraglich zusichern lassen von den Bayern.

Die „BILD Zeitung“ dementiert diese Gerüchte nun. Zudem klärt BILD-Reporter Alfred Draxler in seiner Kolumne „Nachgehakt“ darüber auf, was es mit der ominösen Einsatzagarantie auf sich hat und wer Schuld daran ist, dass diese überhaupt zum Gesprächsthema wurde.

War die Einsatzagarantie für Nübel eine Idee von Salihamidzic?

Laut der „BILD Zeitung“ hat Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic das Thema Einsatzagarantie im Rahmen der Verhandlungen mit Alexander Nübel ins Spiel gebracht. Demnach soll dieser dem 23-jährigen Nachwuchstorhüter 8-10 Spiele pro Saison in Aussicht gestellt haben. Die Nübel-Seite bezeichnete diese Zusage zuletzt als „schlüssiges Konzept“.

Bayern-intern konnte Salihamidzic mit dieser Idee jedoch niemanden überzeugen. Weder Manuel Neuer, noch den FCB-Vorstand, der sich nach Informationen der „BILD Zeitung“ deutlich gegen solch eine Einsatzagarantie ausgesprochen hat.

Hauptgrund für die Nübel-Verpflichtung ist demnach die Tatsache, dass die Bayern-Bosse darin eine einmalige Chance sahen. Als Neu-Vorstand Oliver Kahn 2008 seine aktive Karriere beendete, hatten die Bayern keinen adäquaten Nachfolger parat und mussten die Zeit mit Torhütern wie Rensing, Butt und Kraft überbrücken, ehe Neuer 2011 verpflichtet wurde. Diesen Fehler möchte der deutsche Rekordmeister laut dem Bericht nicht wiederholen. Darüber hinaus war Stammtorhüter Neuer in den vergangenen Jahren des Öfteren verletzt und Nübel ist damit faktisch auch eine Absicherung für genau solche Fälle.