Fussball News

FIFA enthüllt Transferausgaben: Die Bundesliga liegt auf Rang 4 im weltweiten Ranking

FIFA Logo
Foto: FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

Der Fussball-Weltverband FIFA hat diese Woche seinen „Global Transfer Market Report 2019“ veröffentlicht. In diesem enthüllt die FIFA die Transferausgaben der Profi-Klubs. Laut dem Report haben im vergangenen Jahr alle Klubs zusammen weltweit insgesamt 6,63 Milliarden Euro für die Verpflichtung neuer Spieler ausgegeben. Angeführt wird das Ranking von der englischen Premier League mit 1,35 Milliarden Euro an Ausgaben.

So langsam aber sicher neigt sich die Winter-Transferperiode dem Ende zu. Noch knapp 9 Tage haben die Vereine in Europa Zeit sich personell nochmals zu verstärken. In dieser Zeit wird sicherlich noch der eine oder andere Transfer über die Bühne. Anders als im Sommer gibt es im Winter in der Regel keine spektakulären Transfers.

Mit Blick auf das abgelaufene Jahr hat der Fussball-Weltverband FIFA diese Woche seinen „Global Transfer Market Report 2019“ veröffentlicht und dabei interessante Zahlen preisgegeben. Weltweit haben die Fussball-Klubs im vergangenen Jahr insgesamt 6,63 Milliarden Euro für die Verpflichtung neuer Spieler ausgegeben. Damit ist die Transfer-Gesamtsumme um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

FIFA-Transfer-Bericht: Die Premier League gibt am meisten aus und kassiert am meisten

Angeführt wird das Ranking der Transferausgaben von der englischen Premier League. Die Klubs auf der Insel haben in 2019 insgesamt 1,35 Mrd. Euro in neue Spieler investiert. Spanien liegt mit 1,17 Mrd. Euro auf Platz 2 und die Serie A landet mit 788 Mip. Euro ebenfalls noch auf dem Treppchen. Die Fussball Bundesliga belegt mit 619 Mio. Euro Rang 4. Der FC Bayern hat im vergangenem Jahr insgesamt 153,5 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ist damit alleine schon für knapp 25 Prozent der Transferausgaben der Fussball Bundesliga verantwortlich.

Interessant ist zudem: Es wurden 18.042 Transfers gezählt, daran waren 15.463 Spieler aus 178 Ländern und 4162 Vereine beteiligt. Zudem waren es nur 100 Klubs, die zusammen 80 Prozent der Ausgaben getätigt haben.

Bei den Transfer-Einnahmen hat es für die Bundesliga mit 486 Millionen Euro indes „nur“ für Platz 5 gereicht. Auch hier führt England (875 Millionen) die Rangliste vor Frankreich (844 Millionen) und Spanien an (823 Millionen).

Das deutsche Minus beläuft sich demnach auf 133 Millionen Euro. Die beste Länder-Bilanz kann Portugal aufweisen, mit einem Plus von 347 Millionen Euro. Das größte Minus hat England vorzuweisen, für die Briten steht die Negativbilanz von knapp 500 Millionen Euro zu Buche.

Die weltweiten Transferausgaben 2019: Die Top 5 Ligen in der Übersicht

  1. England: 1,35 Mrd. Euro
  2. Spanien: 1,17 Mrd. Euro
  3. Italien: 788 Mio. Euro
  4. Deutschland: 619 Mio. Euro
  5. Frankreich: 516 Mio. Euro