Fussball News

Perez und Olmo: Bayern ziehen jeweils den Kürzeren

Dani Olmo
Foto: Alex Pantling/Getty Images

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der FC Bayern in den vergangenen Wochen auf der Suche nach einem neuen Offensivspieler für die Flügelposition war. Mit Carles Perez und Dani Olmo waren die Münchner zuletzt an zwei 21-jährigen Spaniern dran, beide haben sich am Ende jedoch gegen den deutschen Rekordmeister entschieden.

Während der Transfer von Alvaro Odrizola unter der Woche im medialen Fokus stand, haben die Bayern-Verantwortlichen im Hintergrund nichts unversucht gelassen um noch einen weiteren „Last Minute“-Transfer für die Offensive unter Dach und Fach zu bringen.

Neben Carles Perez vom FC Barcelona, war der FCB offensichtlich auch am Transferpoker rund um Dani Olmo beteiligt. Während Olmo sich für einen Wechsel zum Ligakonkurrenten RB Leipzig entschieden hat, steht Perez kurz vor einem Transfer zum AS Rom.

Die Bayern werden (aller Voraussicht nach) keinen neuen Offensivspieler mehr verpflichten

Ähnlich wie bei Alvaro Odrizola tauchte am Samstag plötzlich der Name Carles Perez in München auf. Laut der spanische Zeitung „Mundo Deportivo“ war der FCB im engeren Bieterkreis für den 21-jährigen Rechtsaußen. Perez hat sich jedoch offensichtlich gegen den FC Bayern und für die AS Roma entschieden. Laut dem italienischen Transferexperten Gianluca di Marzio haben sich Barcelona und die Roma bereits auf einen Transfer verständigt und Perez ist auf dem Weg nach Italien um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

Laut Di Marzio war Perez jedoch nicht der einzige Spieler, an dem die Bayern zuletzt dran waren. Auch bei Dani Olmo machten sich die Verantwortlichen in München demnach Hoffnungen. Der spanische Offensiv-Allrounder wechselte am Samstag von Dinamo Zagreb zu RB Leipzig. Besonders bitter: nach Informationen von di Marzio haben die Bayern 10 Millionen Euro mehr Ablöse als RB geboten und dennoch hat sich Olmo, aufgrund der sportlichen Perspektive, für den Herbstmeister entschieden.

Aufgrund der Tatsache, dass der Winter-Transfermarkt nur noch fünf Tage geöffnet ist und sich die Personalsituation an der Säbener Straße in den vergangenen Tagen deutlich entspannt hat, dürfte die Bayern im Januar wohl nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden.