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Ü30-Regel: Machen die Bayern eine Ausnahme bei Neuer und Müller?

Manuel Neuer und Thomas Müller
Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Thomas Müller und Manuel Neuer gehören zu den dienstältesten Profis beim FC Bayern. Die beiden FCB-Profis sind zudem Teil des „Ü30“-Klubs an der Säbener Straße, was bei den bevorstehenden Vertragsgesprächen unter Umständen zu einem Problem werden könnte.

Während zuletzt viel über potenzielle Winter- und Sommer-Transfers in München diskutiert und spekuliert wurde, müssen die Bayern-Verantwortlichen in den kommenden Wochen zahlreiche Vertragsgespräche führen. Mit Thomas Müller, Manuel Neuer, Javi Martinez und Jerome Boateng befinden sich vier Profis darunter, die alle samt 30 Jahre und älter sind. Dieser Umstand bringt Hasan Salihamidzic & Co. in eine Zwickmühle, den eigentlich haben sich die Münchner bereits vor geraumer Zeit dazu entschlossen solche Spieler nicht mehr mit langfristigen Verträgen auszustatten. Laut dem „kicker“ könnte die Bayern-Bosse bei Neuer und Müller jedoch eine Ausnahme von diesem „ungeschriebenen Bayern-Gesetz“ machen.

Die „Sonderfälle“ Neuer und Müller

Mark von Bommel (2010), Miroslav Klose (2011) oder Ze Roberto (2009), all diese verdienten Bayern-Profis wurden „Opfer der Ü30“-Regel beim FC Bayern. Alle samt lehnten zum Ende ihrer Vertragslaufzeit kurzfristige Vertragsangebote der Bayern ab und verließen den Verein. Arjen Robben und Franck Ribery hingegen (beide 2018) ließen sich in der jüngeren Vergangenheit auf 1-Jahresverträge beim FC Bayern ein.

Streng genommen müssten die Bayern auch bei Manuel Neuer (bald 34) und Thomas Müller (30) ihre Linie treu bleiben und den Leistungsträgern kein langfristiges Angebot unterbreiten. Laut dem „kicker“ deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Verantwortlichen an der Säbener Straße eine Ausnahme für die beiden „Sonderfälle“ machen werden.

Während Manuel Neuer als Torhüter durchaus noch 3-4 Jahre auf aller höchsten Niveau spielen kann, ist Thomas Müller eine der letzten verbliebenen Identifikationsfiguren beim FC Bayern. Das Eigengewächs geht mittlerweile in seit 16 Jahren beim FCB und ist vor allem bei den Fans sehr beliebt. Zudem liefert Müller, genau wie Neuer, konstant starke Leistungen ab und hat in der laufenden Saison des Öfteren bewiesen, dass er nach wie vor in der Lage ist der Mannschaft mit seinen Toren und Vorlagen zu helfen.

Dass die Bayern durchaus bereit sind solche Ausnahmen zu machen, hat man vergangenen Sommer gesehen, als der Vertrag mit Top-Torjäger Robert Lewandowski vorzeitig um vier Jahre bis 2023 verlängert wurde. Der Pole war damals ebenfalls bereits 30 Jahre alt.