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FCB-Abwehrchef Alaba verteilt Sonderlob an Davies und Hernandez

David Alaba
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Aktuell passt einfach vieles beim FC Bayern. Die Form stimmt, die Spielweise ebenso. Dazu bilden die Spieler eine Einheit, die zusammenhält und zusammen die Spiele gewinnen will. Die Zeit der „Ego-Bayern“ ist vorbei, das beweist auch David Alaba, der im Interview mit der „Abendzeitung“ ein Sonderlob an Alphonso Davies und Lucas Hernandez verteilt.

Unter Hansi Flick spielt der Österreicher, ähnlich wie zu Guardiola Zeiten, in der Innenverteidigung. Dafür rückte Alphonso Davies auf seine Linksverteidiger-Position. Und das mehr als erfolgreich, seit der Übernahme von Kovac auf Flick verpasste der Kanadier keinen Einsatz.

Alaba: „Davies tritt sehr mutig auf!“

Der Nationalspieler schwärmt in der Münchener-Abendzeitung über Davies: „Er entwickelt sich wirklich positiv, in den Spielen tritt er sehr mutig auf. Er bringt eine extreme Geschwindigkeit mit, die hilft uns enorm.“


Nicht wenige vergleichen Davies mit dem jüngeren Alaba. Marcel Reif sagte dazu: „Das ist ja kaum zu übersehen. Mit einer anderen Frisur würde ich sagen, er ist sein Doppelgänger!“

Gegen Leipzig gab Lucas Hernandez nach einer Verletzungspause sein Comeback. Auch für ihn hat Alaba ein Lob übrig: „Lucas ist schon wieder sehr gut drauf. Er ist schnell und zweikampfstark, bringt auch Ballsicherheit mit rein. Das ist schön zu sehen. Wir wissen alle, wie wichtig er für uns ist.“

Neben Boateng und Alaba ist Hernandez nun also der dritte Kandidat für die Innenverteidiger-Position. Alaba dürfte nach seinen starken Leistungen gesetzt sein, Boateng hat zwar Geschwindigkeits-Defizite, glänzte in den letzten Spielen aber aufgrund seiner Spieleröffnung und seinen Tacklings.

Flick hat nun die Qual der Wahl. In den kommenden Spielen in der Bundesliga wird der 54-Jährige mit Sicherheit rotieren. Spannend wird es, wem Flick in den wichtigen Spielen das Vertrauen schenkt.
Mit Davies, Alaba, Hernandez und Pavard hätte der Coach drei Linksfüße in der Abwehrkette. Alaba macht sich darüber keine Sorgen: „Für mich ist es ein bisschen ungewohnt, etwas Neues. Ich habe gegen Leipzig das erste Mal so gespielt und dann auch nicht lange. Vorher habe ich die Variante noch nie trainiert.“