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Boateng enthüllt: „Bin wegen Flick beim FC Bayern geblieben“

Jerome Boateng
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Jerome Boateng stand im Winter kurz davor den FC Bayern zu verlassen. Der 31-jährige Abwehrspieler entschied sich letztendlich gegen einen Weggang und äußerte sich im Gespräch mit dem „SID“ über die Hintergründe seiner Entscheidung. Laut Boateng war Bayern-Cheftrainer der ausschlaggebende Grund, warum der Innenverteidiger in München geblieben ist.

Jerome Boateng hat eine Saison voller Höhen und Tiefen beim FC Bayern erlebt. Der einstige Stammspieler und Leistungsträger pendelte in den vergangenen Monaten immer wieder zwischen Ersatzbank und Startelf. Seit der Rückrunde ist Boateng unter Flick in der Innenverteidigung gesetzt und hat zuletzt starke Leistungen gezeigt.

Im Gespräch mit dem „SID“ äußerte sich der 31-jährige nun erstmals über seine Lage beim FC Bayern und betonte dabei, wie wichtig Hansi Flick für ihn persönlich, aber auch für die gesamte Mannschaft ist.

Boateng zeigt sich kämpferisch: „Ich weiß um meine Qualitäten“

Boateng hat in der laufenden Saison 20 Pflichtspiele für die Bayern absolviert, deutlich mehr als man vor der Saison vermutlich dachte. Natürlich hat der erfahrene Abwehrspieler dabei von den vielen verletzungsbedingten Ausfällen profitiert.

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Im Winter stand Boateng kurz vor einem Abschied an der Säbener Straße, doch Hansi Flick konnte den erfahrenen Innenverteidiger überzeugen in München zu bleiben: „Hansi ist sicher einer der Gründe, warum ich geblieben bin. Ich selbst habe endlich wieder Spaß am Fußball und darf wieder zeigen, was ich kann“ Mit dem hohen Konkurrenzkampf in der Defensive hat Boateng eigenen Aussagen zufolge kein Problem: „Ich bin seit Jahren bei Bayern, ich kenne nichts anderes als Konkurrenzkampf. Ich weiß um meine Qualitäten, die gibt es nicht oft.“

Boateng lobte Flick zudem dafür, dass sich die Stimmung in der Kabine seit seiner Ankunft deutlich verändert hat: „Wir lachen wieder viel, es herrscht wieder gute Stimmung in der Kabine.“ Laut dem ehemaligen Nationalspieler hat Flick eine ganz besondere Art und Weise wie er mit den Spielern spricht: „Ich mag die Art, wie er mit den Spielern umgeht, wie er ihnen Vertrauen schenkt – egal, ob man in einer guten oder schlechten Phase ist. Hansi ist da in erster Linie Mensch. Ich würde ihn in dieser Hinsicht mit Jogi Löw oder Jupp Heynckes vergleichen.“