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Wenger ätzt gegen die Bayern: „Sie haben uns Gnabry gestohlen!“

Arsene Wenger
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Ex-Arsenal Trainer Arsene Wenger tritt gegen den FC Bayern nach. Der Franzose äußerte sich gestern Abend bei „beIN SPORTS“ über Serge Gnabry und dessen Weggang von der Gunners im Sommer 2016 in Richtung Werder Bremen. Laut Wenger haben die Bayern Bremen nur benutzt um sich Gnabry zu sichern.

Mit zwei Toren und einer Vorlage avancierte Serge Gnabry gestern Abend beim 3:0-Erfolg gegen den FC Chelsea zum „Man of the Match“. Während Fans und Medien begeistert waren von der Vorstellung des 24-jährigen Flügelflitzers, hielt sich die Freude von Arsene Wenger über die starke Leistung in Grenzen. Der Ex-Coach von Gnabry verriet am Rande des Spiels gegenüber „beIN Sports“, wie die Trennung vom FC Arsenal ablief und griff die Bayern dabei direkt an.

Wenger schwärmt von Gnabry: „Für ihn gibt es keine Grenzen“

Laut Wenger war der Wechsel im Sommer 2016 ein abgekartetes Spiel zwischen Werder und den Bayern: „Wir hatten uns darauf vorbereitet, dass er bei uns einen neuen Vertrag unterschreibt. Plötzlich wollte er aber zu Werder Bremen gehen.“ Der 70-jährige zeigte sich verärgert: „Aber es war nicht Werder Bremen, der ihn gekauft hat, sondern München. Der Deal wurde aber schon vorher gemacht.“ Der Franzose beschuldigte die Bayern sogar damit, dass man Gnabry „gestohlen“ hätten. Nach seinem Wechsel von Arsenal zu Werder Bremen, folgte im Sommer 2017 der Schritt zum FC Bayern.

Wenger outete sich dennoch als Gnabry-Fan und lobte vor allem seine „Geschwindigkeit, Kraft und technische Fähigkeiten“. Laut dem erfahrenen Fussball-Trainer ist Gnabry noch nicht am Ende seiner Entwicklung: „Er hat keine Grenzen, es liegt er daran, wie viel er bereit ist zu leiden.“