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Bayern-Teamarzt befürwortet Geisterspiele: „Das ist eine sehr sinnvolle Maßnahme“

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern wegen des Corona-Virus abzusagen, beschäftigen mittlerweile die gesamte Bundesliga und damit auch den FC Bayern. Auch Bayern-Internist Prof. Dr. Roland Schmidt hat sich gegenüber der „Bild“ zu der aktuellen Lage geäußert und sprach sich für Geisterspiele aus.

Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus stehen in Deutschland zahlreiche Absagen von Großveranstaltungen bevor. Auch in der Fussball Bundesliga wird seit dem Wochenende darüber diskutiert welche Auswirkungen das Virus auf die bevorstehenden Spiele nehmen wird. Gesundheitsminister Jens Spahn sprach sich am Sonntag deutlich für eine Absage von allen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern aus. Die DFL hingegen ist gegen Spielabsagen und präferiert Medienberichten zufolge Spiele ohne Zuschauer, sog. Geisterspiele. So wie sie bereits in der italienischen Serie A ausgetragen werden.

Auch der FC Bayern beschäftigt sich intensiv mit dem Corona-Virus und hat bereits erste Maßnahmen getroffen. Unter anderem müssen die FCB-Profis bis auf Weiteres auf Autogramme und Selfies mit den Fans verzichten. Bayern-Arzt Prof. Dr. Roland Schmidt hat sich im Gespräch mit der „Bild“ über mögliche Absagen und Geisterspiele geäußert und hält diese Maßnahmen als „sinnvoll“.

„Unsere Spieler sind alle instruiert worden“

Laut Prof. Dr. Roland Schmidt sieht es derzeit so aus, als würde kein Weg an Geisterspielen vorbeiführen: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr sinnvolle Maßnahme sein kann – und vielleicht ist sie ein Muss. Es kann sein, dass das kommt, dass es kommen wird, dass es kommen muss – so wie Herr Spahn das sagt.“

Eigenen Aussagen zufolge haben die Bayern intern bereits Maßnahmen getroffen: „Wir haben verschiedene Maßnahmen eingeleitet. Einmal sind die Spieler instruiert worden, was Hygienemaßnahmen und Verhaltensweisen angeht. Dazu sind die Mitarbeiter des Klubs geschult und informiert worden. Das sind Informationen, die dazu beitragen sollen, dass sich keiner der Mitarbeiter und damit auch keiner der Spieler ansteckt.“