Bundesliga

Ohne DFL-Abstimmung: Berlin verlängert Bundesliga-Pause bis Mitte April!

Berliner Olympiastadion
Foto: Margarethe Wichert/Bongarts/Getty Images

Der Berliner Senat hat die Bundesliga-Pause im Alleingang verlängert. Gemäß einem Senatsbeschluss wird bis zum 19. April kein Profi-Fussball in der Hauptstadt gespielt. Von dieser Entscheidung sind nicht nur Hertha BSC Berlin und Union Berlin betroffen, sondern die gesamte Bundesliga.



Die Deutsche Fussball-Liga hatte am Freitag bereits bekannt gegeben, dass man bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Montag eine Bundesliga-Pause bis zum 2. April offiziell beschließen möchte. Ob und wie es danach weitergeht ist bis dato offen. Zumindest in Berlin wird auch nach diesem Datum kein Bundesliga-Spiel stattfinden. Grund dafür: der Senat hat aufgrund der zunehmenden Corona-Krise in der Hauptstadt ein Verbot von Sport-Veranstaltungen bis zum 19. April beschlossen.

Berliner Senat kommt DFL zuvor

Die Entscheidung des Senats zur Eindämmung von Covid 19 betrifft den Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios. Davon betroffen sind auch die beiden Berliner Bundesligisten Hertha und Union. Für die beiden Klubs bedeutet die Entscheidung nicht nur den Ausfall von zwei, sondern von fünf Partien – bis zum 30. Spieltag einschließlich. Welche Konsequenzen die Regelung für den Trainingsbetrieb der Clubs hat, war zunächst unklar.

Unter Umständen gibt es für die beiden Klubs noch eine Lösung: die Verordnung sieht auch Ausnahmen vor, allerdings ausschließlich auf den öffentlichen Sportanlagen des Landes. Das träfe auf das Olympiastadion zu, nicht jedoch für die Alte Försterei, die über eine AG im Eigentum von Union ist. Zudem werden solche Ausnahmen nur in „besonders begründeten Einzelfällen“ gewährt.

Es wird spannend zu sehen wie die DFL auf diesen „Alleingang“ der Politik reagiert.