FC Bayern News

Hainer über die Corona-Krise: „Es gibt es kein Handbuch zum Nachschlagen“

Herbert Hainer
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

In einem Interview mit der vereinseigenen Webseite hat sich Bayern-Präsident Herbert Hainer ausführlich über die aktuelle Corona-Krise geäußert. Der 65-jährige betonte dabei, dass es für die gegenwärtige Situation kein „Handbuch“ gebe und man von Tag zu Tag denken und entscheiden muss.

Bayern-Präsident Herbert Hainer hat sich im Interview mit der offiziellen Webseite des FCB über die aktuelle Lage beim FC Bayern und im deutschen Fussball geäußert. Hainer betonte dabei, dass die gesamte Bundesliga vor großen Herausforderungen steht: „Die Lage ist sehr angespannt, es geht um die Existenzen einzelner Vereine. Uli Hoeneß hat das am Sonntag richtig gesagt: Für diese Situation gibt es kein Handbuch zum Nachschlagen.“

Der 65-jährige verriet zudem, dass die beiden Krisensitzungen der DFL und der UEFA entscheidend sein werden, wie es in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht: „Diese beiden Sitzungen der Spitzen des Fußballs sind wichtig, aber jeder weiß: In diesen Tagen muss man bei Beschlüssen flexibel bleiben und die Situation täglich neu bewerten.“

„Der FC Bayern ist hervorragend aufgestellt“

Aktuellen Medienberichten zufolge droht der Bundesliga und deren Klubs ein Schaden in Höhe von 750 Mio. Euro durch die Corona-Krise. Laut Hainer sind die Münchner gut aufgestellt: „Auch für den FC Bayern bedeutet diese wirtschaftliche Krise, die die Situation mit sich bringt, natürlich eine große Herausforderung. Aber der FC Bayern ist hervorragend aufgestellt und wir arbeiten Tag für Tag, dass der Verein diese spezielle Zeit gut übersteht.“

Wie viele andere Experten und Funktionäre kann sich Hainer derzeit nicht vorstellen, dass die EM 2020 diesen Sommer ausgetragen wird: „Diese anstehende EM im Juni, die ja in ganz Europa stattfinden wird, steht nun natürlich besonders auf dem Prüfstand. Eine Ausrichtung des Turniers nach aktuellem Stand der Dinge kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen.“