Bundesliga

Nächster Corona-Schock für die Bundesliga! Baden-Württemberg verbietet Fussballspiele bis zum 15. Juni

Corona-Krise
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Bittere Nachrichten für die Fussball Bundesliga! Nach der Verschiebung der Fussball-Europameisterschaft gab es neue Hoffnung, dass die laufende Saison regulär zu Ende gespielt werden kann. Nun kommt jedoch der nächste Dämpfer aus der Politik. Das Land Baden-Württemberg hat eine neue Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen, welche auch die Bundesliga betrifft.



Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat am Mittwoch eine neue Corona-Verordnung auf den Weg gebracht, welche großen Einfluss auf die Fussball Bundesliga nehmen könnte. Demnach sind „Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen“ bis zum 15. Juni untersagt. Damit dürften faktisch die beiden Bundesligisten Freiburg und Hoffenheim keine Spiele bis Mitte Juni austragen. Auch die Zweitligisten Stuttgart, Karlsruhe, Sandhausen und Heidenheim sind davon betroffen.

Besonders bitter: Die Verordnung lässt auch keine Bundesliga-Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu.

Droht der DFL-Plan zu kippen?

Laut Markus Jox, Sprecher des Ministeriums für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, gibt es dennoch Hoffnung, dass die Bundesliga vor dem 15. Juni ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen kann: „Die Verordnung wird jeden Tag von den Behörden auf den Prüfstand gestellt und kann täglich entweder ganz oder in Teilen aufgehoben werden. Sobald es die Pandemie-Lage erlaubt, werden auch Fußballspiele wieder stattfinden – entweder mit oder ohne Publikum.“

Es wird spannend zu sehen wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickelt. Durch solche Verordnungen ist die DFL faktisch nicht mehr in der Lage zu planen, sondern muss jeden Tag aufs Neue die Abstimmung mit den Behörden suchen.