Bundesliga

Darum geht es auf der morgigen DFL-Sitzung: Spielbetrieb, Finanzen, TV und Politik

Christian Seifert
Foto: Arne Dedert/Pool/Getty Images

Das Präsidium des Deutschen Fussball-Liga wird sich morgen im Rahmen einer „Krisensitzung“ über die weitere Vorgehensweise im Zuge der Corona-Krise beraten. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland sind der DFL faktisch die Hände gebunden, dennoch gibt es zahlreiche Themen, welche man besprechen wird.

Das neunköpfige DFL-Präsidium wird sich am morgigen Dienstag im Rahmen einer Videokonferenz über die aktuelle Lage innerhalb der Bundesliga abstimmen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird die DFL die Aussetzung des Spielbetriebs im deutschen Oberhaus bis Mitte April beschließen.

Daneben gibt es jedoch viele weitere Themen, die es im Zuge der Corona-Krise zu klären gibt. Im Vordergrund dabei steht vor allem die Frage, wie man den finanziellen Schaden reduzieren kann.

DFL sucht das Gespräch mit der Politik und den Vermarktungspartnern

Laut dem „kicker“ wird die DFL morgen keinen „Masterplan“ für die anhaltende Corona-Krise entwickeln und vorstellen. Grund dafür: die Lage verändert sich von Tag zu Tag und mit Blick auf die wechselnden politischen Verordnungen besteht derzeit keinerlei Planungssicherheit.

Demnach möchte die DFL das Gespräch mit dem Bund und den Ländern suchen, um die Machbarkeit von Geisterspielen zu prüfen. Dies wird sicherlich kein einfaches Unterfangen, da die Politik derzeit deutlich akutere Probleme hat mit Blick auf die Volkswirtschaft in Deutschland.

Zudem soll sich DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bereits im Austausch mit den Vermarktungspartnern befinden. Im Fokus dabei stehen allen voran die TV-Rechteinhaber Sky, DAZN, ARD und ZDF. Die finanziellen Einbußen durch wegfallende TV-Gelder schweben wie ein Damoklesschwert über der Liga und den Klubs.

Primäres Ziel der morgigen Sitzung ist es die nächste DFL-Mitgliederversammlung am 31. März vorzubereiten. In knapp einer Woche treffen sich die 36 Profi-Klubs erneut mit der DFL und spätestens bis dahin braucht die Liga konkrete Vorschläge und Szenarien wie es in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht.