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Diese Top-Stars sind im Sommer ablösefrei zu haben

Edison Cavani
Foto: RANCK FIFE/AFP via Getty Images

Viele Vereine haben aktuell mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Neben der Einstellung des Spielbetriebs sind die finanziellen Einbußen für viele Vereine enorm. Klubs werden Probleme haben, in der kommenden Transferperiode für Topspieler hohe Ablösesummen zahlen zu können. Ablösefreie Spieler dagegen haben einen großen Vorteil, sie kosten nichts. 

Uli Hoeneß und Herbert Hainer kündigten bereits an, dass der Fußball womöglich nie wieder der gleiche sein wird. Hohe Millionen Transfers sind in der näheren Zukunft nicht mehr denkbar. Zwar ist das schwierig für die Vereine, der Fußball scheint aber wieder menschlicher zu werden.

Mertens, Cavani & Co.

Die Verträge der Spieler sind alle bis zum 30. Juni 2020 taxiert. Aufgrund der Corona-Pandemie können die Wettbewerbe aber im Moment nicht durchgezogen werden. Die FIFA überlegt deshalb, die Spielerverträge automatisch bis zum Saisonende verlängern zu lassen.

Nach dieser Frist gibt es durchaus Spieler, die Teams weiterbringen können. In der Verteidigung sind die wohl besten ablösefreien Spieler französisch geprägt und mehrere haben eine Verbindung in die Bundesliga.

Zunächst einmal Benjamin Stambouli vom FC Schalke 04, welcher einen starken Saisonstart absolviert hat, nun aber lange aufgrund einer Verletzung ausgefallen ist.

Tanguy Kouassi von Paris St. Germain soll wohl ein mögliches Transferziel von RB Leipzig sein, wenn Dayot Upamecano tatsächlich den Verein verlassen sollte.

Seine Teamkollegen Layvin Kurzawa und Thomas Meunier scheinen ebenfalls Frankreich verlassen zu wollen, letzterer soll vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund stehen.

Auch im Mittelfeld sind zwei Spieler aus der Bundesliga hervorzuheben. Einmal Charles Aranguiz, der eine starke Saison mit Bayer Leverkusen spielt. Die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel beim Chilenen soll bei 50/50 liegen, eine Verlängerung ist also durchaus eine Option.

Der ehemalige Bayern-Spieler Mario Götze wird seinem jetzigen Klub Borussia Dortmund am Saisonende den Rücken kehren und eine neue Herausforderung suchen. Der 27-Jährige ist keine sportliche Verstärkung mehr und darf den Verein verlassen. Kolportiertes Interesse wird Inter Mailand nachgesagt, Antonio Conte gilt als Fan von Götze. Bei der „Nerazurri“ herrscht aufgrund der Corona-Krise aber ein Ausnahmezustand, an Fußball wird nicht gedacht.

Beim Stadtrivalen AC die selbe Situation. Die Gesundheit genießt Priorität, weshalb die Kugel auch in Italien nicht rollt. Giacomo Bonaventura darf die „Rossonerri“ am Saisonende dennoch verlassen, Lazio Rom soll in den Startlöchern stehen.

In der Offensive gilt Dries Mertens als das wohl heißeste Eisen. Der Belgier wollte lange den SSC Napoli verlassen, nun ist aber eine Verlängerung seines Arbeitsvertrages denkbar. Das gleiche bei seinem Teamkollegen Jose Callejon, der sich aber auch eine Rückkehr nach Spanien vorstellen kann.
Auch Edinson Cavani darf am Saisonende Paris St. Germain verlassen. Als möglicher Abnehmer steht Atletico Madrid bereit.