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Warum der FC Bayern zu den Verlierern der Corona-Pause gehört

Thomas Müller und David Alaba
Foto: Frederic Scheidemann/Bongarts/Getty Images

Für den FC Bayern kommt die aktuelle Spielpause zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Die Münchner haben vor der Corona-Krise einen sportlichen Erfolgslauf hingelegt der jäh vom Virus unterbrochen wurde.

Unabhängig von den finanziellen Einbußen, mit denen alle Klubs in Europa aufgrund der Corona-Krise kämpfen müssen, ist die aktuelle Pause für den FC Bayern besonders bitter. Die Münchner gehören, rein objektiv betrachtet, durchaus zu den „Verlierern“ der Corona-Zwangspause.

Setzen die Bayern nach der Pause ihre Siegesserie weiter fort?

Die Münchner sind das einzige Team in Europa, welches noch in allen drei Wettbewerben mitmischt. FCB-Coach Hansi Flick hatte unmittelbar zu Beginn der Corona-Krise angedeutet, dass das Triple in der laufenden Saison durchaus im Bereich des möglichen lag.

Joshua Kimmich & Co. sind in diesem Jahr bis dato noch unbesiegt. Seit dem 0:0-Unentschieden gegen RB Leipzig Anfang Februar haben die Bayern sechs Pflichtspiele in Folge gewonnen: vier Siege in der Bundesliga und jeweils einen in der Champions League und im DFB-Pokal. Höhepunkt dieser Phase war das beeindruckende 3:0 beim FC Chelsea und das dominante 6:0 bei der TSG Hoffenheim. Kaum eine Mannschaft in Europa war so gut in Form wie der deutsche Rekordmeister in den Wochen vor der Corona-Pause.

In der Liga hat man einen 4-Punkte-Rückstand zur Winterpause in einen 4-Punkte-Vorsprung umgewandelt. Das Viertelfinale der Königsklasse war eigentlich nur noch Formsache und auch im DFB-Pokal war man auf dem besten Weg den Titel zu verteidigen.

Wenn die Bundesliga und die Champions League wieder anlaufen, müssen auch die Bayern erstmal wieder in Tritt kommen und die Spieler ihr altes Wettkampfniveau erreichen.

Immerhin: die Unterbrechung hat auch etwas Gutes. Top-Torjäger Robert Lewandowski wird für die wichtige Endphase der Saison wird fit sein. Auch Ivan Perisic wird wieder mitmischen können und aller Voraussicht nach auch Niklas Süle.