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Watzke über den Corona-Hilfsfond: „Die Idee kam von Karl-Heinz Rummenigge“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich im Interview mit der „BILD am Sonntag“ über die Hintergründe zum Corona-Hilfsfond geäußert, den die vier deutschen CL-Teilnehmer diese Woche initiiert haben. Der 60-jährige verriet dabei unter anderem, dass die Grundidee von Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kam.



Hans-Joachim Watzke wurde in den vergangenen Tagen für seine „unsolidarische“ Haltung scharf kritisiert, als er die Bundesliga-Vereine auch in Zeiten der Corona-Krise als Wettbewerber bezeichnete. Mit dem 20 Mio. Euro Hilfsfond, welche die vier deutschen CL-Teilnehmer aufgesetzt haben, bewies der 60-jährige diese Woche entgegen aller Kritik, dass er durchaus gewillt ist den „kleineren Vereinen“ in der aktuellen Notsituation zu helfen.

Im Interview mit der „BILD am Sonntag“ äußerte sich Watzke über die Hintergründe der gemeinsamen Aktion mit den Bayern, Leipzig und Leverkusen.

„Wir wollten ein Zeichen setzen“

Laut Watzke kam die Grundidee für den Hilfsfond von Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge: „Ehre, wem Ehre gebührt. Die Grundidee dazu kam von Karl-Heinz Rummenigge“. Die anderen drei waren jedoch sofort mit dabei: „Es war sofort einen Schulterschluss dieser vier Klubs. Das ist alles an einem Nachmittag entschieden worden“.

Die konkrete Umsetzung des Solidaritätsfond liegt bei der DFL so Watzke: „Der DFL-Vorstand wird künftig die Bedürftigkeit bei Vereinen überprüfen und dann entsprechend Gelder auszahlen. Das ist nicht unsere Aufgabe, wir vier Vereine wollten nur ein Zeichen setzen“.

Watzke äußerte sich auch zu den kritischen Stimmen, wonach die 20 Mio. Euro nur „ein heißer Tropfen auf dem Stein“ sind: „Wenn man jetzt darüber diskutiert, dass es auch hätten 30 Mio. Euro sein können, dann irritiert das schon ein wenig. Es ist immer etwas leichter so zu reden, als wenn man das Geld selbst verdienen muss. Wir unterstützen gerade darüber hinaus etliche Aktionen, Privatinitiativen, die Forschung“.