Bundesliga

Medien: DFL forciert Bundesliga-Neustart im Mai und hofft auf die Unterstützung der Politik

DFL
Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte über eine bevorstehende Fortsetzung der unterbrochenen Bundesliga Saison. Auch wenn die DFL zuletzt dementiert hat, dass ein neuer Terminkalender feststehen würde, häufen sich die entsprechende Berichte darüber. Laut dem „kicker“ forciert die DFL weiterhin eine Neustart im Mai und hofft auf die Unterstützung seitens der Politik.

Seit mehr als vier Wochen ruht der Ball in der Fussball Bundesliga mittlerweile. Auch wenn die Coronavirus-Pandemie Deutschland weiterhin fest im Griff hat, arbeiten die Bundesligs Klubs und die DFL mit Hochdruck an einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Während die Vereine seit dieser Woche alle wieder in Kleingruppen trainieren (dürfen), hofft die Liga auf einen Neustart Anfang Mai.

Erteilt die Politik nach Ostern ihr grünes Licht?

Wie der „kicker“ berichtet, gab es in den vergangenen Wochen im Hintergrund bereits intensive Gespräche zwischen den Klubs und der Politik. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte zuletzt angedeutet, dass die Bundesliga in absehbarer Zeit wieder spielen könnte, natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der 59-jährige betonte aber auch, dass es einen Konsens zwischen den Bundesländern geben muss. Deshalb wird das Thema „Geisterspiele in der Bundesliga“ auch am 14. Aprili im Rahmen der Ministerpräsidenten-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert.

Die DFL und die Klubs selbst bereiten sich derweil auf den „Tag X“ so gut es geht vor. Für alle 36 Spieltorte in der 1. und 2. Liga werden derzeit Konzepte ausgearbeitet, wie man mit möglichst wenigen Personen ein Spiel durchführen kann. Je nach Stadion ist dies bereits mit 300 Personen möglich. Zudem werden besondere Hygienemaßnahmen ausgearbeitet.

Fakt ist: ohne das grüne Licht aus der Politik ist die Liga weiterhin machtlos, egal wie gut die Konzepte und Sicherheitsvorkehrungen auch sein mögen.