Bundesliga

Nach drei Kovac-Absagen: Labbadia ist nur Plan B in Berlin

Niko Kovac
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Mit Bruno Labbadia hat Hertha BSC Berlin kurz vor Ostern einen neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 53-jährige soll den Hauptstadt-Klub nach der Corona-Pause wieder in die Erfolgsspur zurückbringen. Aktuellen Medienberichten zufolge war Labbadia jedoch nur Plan B in Berlin. Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, wollten die Herthaner Ex-Bayern-Coach Niko Kovac verpflichten.

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte und Spekulationen rund um Niko Kovac und ein mögliches Engagement des Kroaten in Berlin. Laut der „BILD Zeitung“ wurde dem 48-jährigen drei Mal binnen weniger Monate der Cheftrainer-Posten angeboten, doch Kovac sagte jedes Mal ab.

Kovac kassiert weiterhin Gehalt vom FC Bayern

Ende November, wenige Wochen nach seiner Entlassung in München, hatte Kovac die erste Chance Cheftrainer bei der Hertha zu werden. Doch aus „familiären Gründen“ lehnte dieser ab. Demnach wollte Kovac nicht die Nachfolge von seinem Freund Ante Covic antreten.

Drei Monate später starteten die Berliner einen neuen Anlauf: nach dem kuriosen Abgang von Jürgen Klinsmann im Februar war Kovac erneut der Favorit, doch auch dieses Mal lehnte der Kroate ab. Grund: er hat kein Interesse in der laufenden Saison einen neuen Klub zu übernehmen.

Wenige Woche später folgte der nächste Versuch, diesmal kam es laut der „BILD Zeitung“ sogar zu einem persönlichen Treffen zwischen Michael Preetz und Kovac. Aber erneut holten sich die Berliner eine Absage ab. Zudem stellte Kovac auch ein mögliches Engagement im Sommer in Frage. Erst nach der dritten Kovac-Absage nahm die Hertha Kontakt zu Labbadia auf.

Aus Bayern-Sicht hätte man sich sicherlich über eine Kovac-Zusage gefreut, da dieser seit November des vergangenen Jahres nur freigestellt ist und weiterhin ein Gehalt vom FCB bezieht. Gerüchten zufolge beläuft sich dieses auf 5 Mio. Euro pro Jahr. Vertraglich ist der Kroate noch bis zum Juni 2021 an die Bayern gebunden.