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Kein Corona-Nachlass: Leverkusen hält an Ablöseforderung für Havertz fest

Kai Havertz
Foto: imago images

Kai Havertz hat diese Woche bestätigt, dass er auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung ist und Bayer Leverkusen kommenden Sommer verlassen möchte. Die Verantwortlichen der Werkself sind durchaus bereit den 20-jährigen Youngster ziehen zu lassen, jedoch nur bei einer entsprechenden Ablösesumme. Ein Corona-Nachlass wird es laut Bayer-Boss Fernando Carro nicht geben.



Unmittelbar vor der Corona-Krise hatte Bayer-Coach Peter Bosz angedeutet, dass man in Leverkusen mit einem Wechsel von Kai Havertz rechnet, die Ablöse sollte dann aber zumindest „über 100 Millionen“ betragen. In den vergangenen Wochen wurde viel darüber spekuliert ob und wie sich die aktuelle Situation auf den Transfermarkt und die Ablösesummen auswirken wird. Auch wenn viele Experten mit einem „Verfall der Preise“ rechnen, hält Leverkusen an seinen Forderungen für Havertz fest.

„Topspieler bleiben wertvoll, weil es davon nicht viele gibt“

Gerüchten zufolge erhofft sich Bayer eine Ablöse in Höhe von 120-130 Mio. Euro für Havertz. Bayer-Boss Carro hatte bereits im November erklärt: „Joao Felix hat Atletico Madrid 126 Millionen Euro gekostet – und Kai Havertz sehe ich keinesfalls schlechter“. Gegenüber „Sky“ bestätigte Carro erneut, dass Leverkusen nicht bereit ist Havertz aufgrund der Corona-Krise unter Wert zu verkaufen: „Kai ist ein Topspieler. Topspieler bleiben wertvoll, weil es davon nicht viele gibt. vIch gehe davon aus, dass sich die Marktwertverluste nicht in den Ablösesummen bei Topspielern niederschlagen“.

Auch Geschäftsführer Rudi Völler betonte zuletzt, dass man Havertz durchaus noch ein Jahr halten könne und erst 2021 einen Transfer anpeilt. Von diesen Plänen soll der 20-jährige Offensivspieler aber alles andere als begeistert sein.

Fakt ist: das Interesse an Havertz ist groß, neben den Bayern gilt vor allem der FC Liverpool als potenzieller Abnehmer. Ob die beiden Klubs jedoch bereit sind sich eine Bieterschlacht in Zeiten der Corona-Krise zu liefern ist mehr als fraglich.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.