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Rummenigge spricht sich gegen Havertz-Wechsel im Sommer aus

Kai Havertz
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Kai Havertz wird schon seit Monaten als potenzieller Bayern-Neuzugang kommenden Sommer gehandelt. Nicht alle sind von dem 20-jährigen Offensivspieler überzeugt. Michael Rummenigge rät Havertz von einem Bayern-Wechsel ab.



In seiner wöchentlichen Kolumne für das Online-Portal „Sportbuzzer“ sprach sich Michael Rummenigge gegen einen Havertz-Transfer am Ende der Saison aus. Demnach sei der Youngster noch nicht „reif genug“ für den FC Bayern. Der 56-jährige würde noch 1-2 Jahre warten, bevor man den Schritt zum deutschen Rekordmeister wagt.

Kroos als Vorbild für Havertz?

Rummenigge äußerte sich wie folgt zu einem möglichen Havertz-Wechsel im Sommer: „Gerade aufgrund der aktuellen Situation würde ich Havertz raten, noch ein, zwei Jahre bei Bayer zu bleiben. Dort kann er sich am besten entwickeln“.

Auch aus Sicht von Bayer wäre ein Verkauf im Sommer nicht ideal, da man nicht die gewünschte Ablösesumme erzielen würde, die man sich erhofft. Laut Rummenigge sind selbst „60-80 Millionen Euro schwer“ zu erreichen derzeit. Die Verantwortlichen bei Bayer hatten dagegen immer wieder betont, eine dreistellige Millionensumme für Havertz haben zu wollen.

Rummenigge verwies zudem auf Toni Kroos und dessen Entwicklung in Leverkusen samt anschließenden Wechsel zum FCB: „In ein, zwei Jahren wäre aus meiner Sicht ein Wechsel zum FC Bayern der nächstbeste Step. Havertz ist die perfekte Mischung aus Kroos und Ballack, sogar noch etwas schneller als die beiden“.

Zweifel an den Fähigkeiten hat Rummenigge indes nicht und sieht den Jungstar auch in der DFB-Elf in einer tragenden Rolle: „Bei Havertz sehe ich absolut die Fähigkeiten, zukünftig die Kapitänsbinde der Nationalmannschaft zu tragen, wenn er weiterhin als Persönlichkeit so reift. Ihm gehört zusammen mit Serge Gnabry und Leroy Sane die Zukunft im DFB-Team“.