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Reha-Rückschlag und Trainingspause: Knie-Ödem bereitet Süle Probleme

Niklas Süle
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Niklas Süle zog sich in der Hinrunde gegen den FC Augsburg einen Kreuzbandriss zu. Seitdem kämpft der 24-Jährige für sein Comeback. Zuletzt gab es nur erfreuliche Nachrichten, er sei nah am Team-Training hieß es. Nun muss der Nationalspieler einen ersten Rückschlag hinnehmen, er muss aufgrund eines Knie-Ödem pausieren.



Im Sommer 2017 verpflichtete der deutsche Rekordmeister neben Sebastian Rudy auch Niklas Süle von der TSG Hoffenheim. Die Ablösesumme lautete 20 Millionen Euro, Geld, dass sich schnell bezahlt gemacht hatte. Seit seiner Ankunft etablierte sich Süle als fester Bestandteil der Defensive und absolvierte bereits 96 Spiele für den FC Bayern, inklusive vier Toren und drei Vorlagen.

Süle-Pause – Weiterer Grund für Upamecano?

Laut „Bild“ Informationen muss Niklas Süle für knapp eine Woche mit dem Aufbau-Training pausieren. Der Innenverteidiger absolvierte noch am Donnerstag Aufwärm-Übungen mit Thomas Müller, Jerome Boateng & Co., ehe er am Freitag auf dem Trainingsplatz fehlte.

Team-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt hat ihm dem Vernehmen nach eine Pause angeordnet, da ein Ödem (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) Probleme machen soll. In der kommenden Woche soll Süle im Trainingszentrum von den Physios behandelt werden und nur leichte Übungen absolvieren.

Die Verschiebung der Europameisterschaft kommt ihm zu Gute. So hat er in den nächsten Wochen und Monaten Zeit sich vollständig zu erholen und wieder eine wichtige Rolle im Kader der Bayern einzunehmen. In Topform gilt Süle als der vielleicht beste deutsche Innenverteidiger, man hofft nur, dass seine Verletzungsprobleme nicht wieder auftreten. Bereits in der Vergangenheit musste sich Süle mit einem Kreuzbandriss auseinandersetzen, wohl auch deshalb will sich der Rekordmeister im Sommer auf dem Transfermarkt umschauen. Dayot Upamecano (RB Leipzig) gilt hierbei als wahrscheinlichster Kandidat.