Fussball News

DFL-Rettungsfonds: Bundesliga-Klubs stellen 7,5 Mio. Euro für die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga zur Verfügung

DFL
Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Aktuellen Medienberichten zufolge möchte die Deutsche Fussball Liga den angeschlagenen Klubs der 3. Liga und der Bundesliga der Frauen im Zuge der Corona-Krise finanziell unter die Arme greifen. Wie der „Spiegel“ berichtet, stellt die DFL demnach 7,5 Mio. Euro als Rettungsfond zur Verfügung.



Während in den vergangenen Wochen und Tagen viel über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga diskutiert wurde, ist die sportliche Zukunft der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga etwas in den Hintergrund gerückt. Beide Ligen stehen aufgrund der Coronavirus-Pandemie vor dem finanziellen Kollaps. Zahlreichen Klubs droht eine Insolvenz.

Die DFL möchte diesen bedrohten Vereinen nun unter die Arme greifen. Nach Informationen des „Spiegel“ stellt die Deutsche Fussball Liga einen Rettungsfond in Höhe von 7,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Bundesliga-Klubs unterstützen die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga

Laut dem „Spiegel“ stammt das Geld von den vier deutschen Champions League-Klubs, FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Diese hatten bereits Ende März angekündigt, insgesamt 20 Millionen Euro zur Rettung von wirtschaftlichen angeschlagenen Klubs zur Verfügung zu stellen.

Kurz darauf entstand ein Streit innerhalb der Liga darüber wie sich die 20 Mio. Euro konkret zusammensetzen. Demnach hätten die vier Vereine nur 7,5 Mio. Euro „aus der eigenen Tasche“ gezahlt. Die restlichen 12,5 Mio. Euro stammen aus einer DFL-Rücklage, über welche die Bayern & Co. faktisch nicht verfügen können.

Um diesen anhaltenden Streit zu schlichten, hat die DFL nun eine andere Lösung gefunden. Die 7,5 Mio. Euro aus eigenen Mitteln von Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen werden für einen Rettungsfonds für die 3. Liga und die Bundesliga der Frauen. Pro Verein soll demnach eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich ausgezahlt werden. Über die genaue Verteilung wird die DFL-Mitgliederversammlung heute entscheiden.