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Das Robert Koch-Institut wird das DFL-Konzept nicht bewerten

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In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Diskussionen über das DFL-Konzept für die Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs. Während sich viele Politiker positiv darüber geäußert haben, gibt es auch zahlreiche kritische Stimmen. Das Robert Koch-Institut wird, eigenen Aussagen zufolge, das DFL-Konzept nicht bewerten.

Mit der Erstellung eines 41 Seiten starken Sicherheits- und Hygienekonzepts hat die Deutsche Fussball-Liga den Grundstein für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fussball Bundesliga gelegt. Eine finale Entscheidung darüber ob und wann der Ball in der Bundesliga wieder rollen wird, steht jedoch noch aus. Die Politik und die zuständigen Behörden beschäftigen sich derzeit intensiv mit dem DFL-Konzept. Das Robert Koch-Institut (RKI) hingegen, wird eigenen Aussagen zufolge, keine Bewertung vornehmen.

RKI sieht sich nicht in der Verantwortung für das DFL-Konzept

Am Dienstag äußerte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder über den geplanten Bundesliga-Neustart und zeigte sich dabei optimistisch, dass die Liga ihren Spielbetrieb im Mai wieder aufnehmen kann. Der 53-jährige betonte aber auch, dass es ohne das „grüne Licht“ des RKI keine Fortsetzung der Bundesliga geben wird.

Kurioserweise sieht sich das RKI nicht in der Verantwortung das DFL-Konzept zu bewerten. Auf „SID“-Anfrage äußerte sich eine Sprecherin am Freitagabend wie folgt dazu: „Wir können uns da nicht positionieren. Das ist Teil des Arbeitsschutzes“.

Zudem dementierte das RKI, dass sich die positiven Aussagen von Vizepräsident Lars Schaade vom Freitag auf das DFL-Konzept bezogen haben. Schaade bezog sich ausschließlich auf ein Papier des Bundesarbeitsministeriums. In diesem wird unter anderem eine Dauer-Quarantäne für alle am Spielbetrieb beteiligten Personen vorgeschlagen. Dies sei laut Schaade eine „durchaus vernünftige Überlegungen“.