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Trotz Maulwurf-Vorwürfen: Salihamidzic bleibt gelassen

Salihamidzic und Neuer
Foto: imago images

Manuel Neuer und dessen Berater zeigten sich vor kurzem irritiert über die Tatsache, dass vermeintliche Details im Rahmen der Vertragsgespräche mit dem FC Bayern an die Öffentlichkeit gelangt sind. Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich erstmals selbst zu der Maulwurf-Affäre und zeigte sich dabei gelassen.

Mit seinem BamS-Interview vor einer Woche hat Manuel Neuer für ordentliches Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Vor allem die Maulwurf-Vorwürfe haben die Verantwortlichen aufhorchen lassen.

Mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat sich erstmals jemand aus der FCB-Führungsriege zu den Vorkommnissen geäußert.

„Der Maulwurf ist weitergezogen“

Gerüchten zufolge war das Neuer-Interview nicht im Vorfeld mit den Bayern abgestimmt gewesen. Solche Verstöße ahndet der Rekordmeister in der Regel mit Geldstrafen, bei Neuer hat man darauf jedoch verzichtet.

Laut Hasan Salihamidzic ist das Thema ohnehin bereits geklärt. Im Gespräch mit der „WELT am Sonntag“ zeigte sich der 41-jährige sehr gelassen diesbezüglich: „Wir haben das intern geklärt. Und da seitdem nichts mehr bekannt wurde, gehe ich davon aus, dass der Maulwurf weitergezogen ist“. Salihamidic betonte zudem, dass er sich nicht persönlich angegriffen fühlt den Vorwürfen.

In Sachen Vertragsverlängerung mit Neuer ist der Bosnier, wie Karl-Heinz Rummenigge, zuversichtlich, dass es bald zu einer Einigung kommen wird: „Er genießt in unserem Klub große Wertschätzung. Ich bin Optimist und so hoffe ich, dass wir den Vertrag mit Manuel verlängern können“.