Bundesliga

Corona-Vorauszahlungen bringen keine Vorteile bei der Vergabe der neuen TV-Rechte

Sky Sport
Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Diskussionen und Spekulationen über die ausstehenden TV-Vorauszahlungen in der Fussball Bundesliga. Die DFL hat sich vergangene Woche mit fast allen Medienpartnern auf eine einvernehmliche Lösung verständigt und damit für große Erleichterung bei den Bundesliga-Klubs gesorgt. Anders als zuletzt berichtet, werden die aktuellen Vorauszahlungen keinen Einfluss auf die Vergabe der neuen Medien-Rechte nehmen.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise hat die Deutsche Fussball-Liga das Auktionsverfahren für die Medien-Ausschreibung der neuen TV-Rechte verschoben. Ursprünglich hätte das Verfahren diese Woche offiziell starten sollen. Bereits im März hatte die DFL die entsprechenden Unterlagen erstellt und verteilt. Das bevorstehende Verfahren soll im Juni beginnen.

Die DFL dementierte am Montag Meldungen, wonach die vereinbarten Corona-Vorauszahlungen die Vergabe der neuen TV-Rechte beeinflussen werden.

„Vor- oder Nebenabsprachen sind nicht zugelassen“

Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass die DFL im Rahmen der Corona-Verhandlungen mit den Medienpartnern „Zugeständnisse“ machen würde mit Blick auf die zukünftige Vergabe der Medien-Rechte. Solch ein Vorgehen dementierte ein DFL-Sprecher nun jedoch gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“: „Auch die kommende Medien-Ausschreibung der DFL findet in Abstimmung und unter Aufsicht des Bundeskartellamtes statt. Individuelle Vor- oder Nebenabsprachen mit einzelnen Bietern sind dabei nicht zugelassen“.

Die DFL möchte zeitnah die TV-Rechte für die Spielzeiten 2021/22 bis 2023/24 vergeben. Hierbei geht es um verschiedene Pakete für die Pay-TV-Anbieter wie Sky, DAZN & Co., aber auch um Free-TV-Pakete für die ARD und das ZDF.