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Medien: Bayern erzielt Einigung mit Sane und möchte die Ablöse drücken

Leroy Sane
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge hat der FC Bayern eine Einigung mit Wunschspieler Leroy Sane erzielt. Wie die „Sport BILD“ berichtet, haben sich die Münchner und der 24-jährige Flügelstürmer grundsätzlich auf einen 5-Jahresvertrag verständigt. Nun geht es für die Bayern darum die Ablösesumme für den deutschen Nationalspieler zu drücken.

Der Transferpoker rund um Leroy Sane geht in die heiße Phase. Während der ManCity-Star bereits vor kurzem, über seinen Berater, öffentlich kundgetan hat, dass er sich nach wie vor einen Wechsel zum FC Bayern sehr gut vorstellen könne, forcieren die Münchner den Wechsel.

Laut Informationen der „Sport BILD“ haben sich Sane und der deutsche Rekordmeister grundsätzlich auf einen Transfer kommenden Sommer verständigt.

Bayern erhöht den Druck auf ManCity

Demnach haben der FCB und Sane eine Einigung für einen 5-Jahresvertrag erzielt. Im zweiten Schritt werden die Bayern nun auf Manchester City zugehen und die Verhandlungen in Sachen Ablösesumme starten. Wie die „Sport BILD“ berichtet versuchen die Bayern dabei den Preis für Sane zu drücken. Während man im vergangenen Sommer noch bereit war mehr als 100 Mio. Euro für den deutschen Nationalspieler zu bezahlen, liegt die neue „Verhandlungsbasis“ gerade einmal bei 40 Mio. Euro.

Grund für die aggressive Taktik: bedingt durch die anhaltende Corona-Krise rechnen die Bayern, dass es kommenden Sommer zu keinen Megadeals kommen wird und zahlreiche Spieler erst im Sommer 2021 wechseln werden. Im Fall von Sane würde dies jedoch bedeuten, dass dieser Manchester ablösefrei verlassen könnte. Dies wäre für die Citizens das Worst Case-Szenario. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Verein dringend Erlöse aus Spielerverkäufen benötigt, um weiteren Strafen durch das UEFA Financial Fairplay zu entgehen.

Laut der „Sport BILD“ haben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn mittlerweile das „grüne Licht“ vom Bayern-Aufsichtsrat erhalten den Sane-Transfer unter Dach und Fach zu bringen. Demnach sehen die Bayern-Bosse jeden Transfer unter 60 Mio. Euro als Erfolg an und würden diesen freigeben.