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Immer mehr Klubs stellen sich quer: Premier League-Neustart wackelt

Premier League
Foto: ISABEL INFANTES/AFP via Getty Images

Die Fußball Bundesliga kehrt am 16. Mai zurück in den Spielbetrieb. Die Ligue 1 in Frankreich musste die aktuelle Saison bereits absagen, während es in Spanien und Italien noch keine endgültige Entscheidung gibt. In England visiert man einen baldigen Re-Start an, welcher aber – aufgrund Gegenstimmen – verzögert werden könnte.



Am Montag stimmen die Vereine der englischen Premier League zunächst über die Regelung ab, ob die restlichen 92 Spiele auf neutralem Platze absolviert werden sollen. Offenbar sprechen sich – tabellarisch gesehen – die letzten sechs Mannschaften gegen diese Idee aus, eine Rückkehr wackelt.

Brighton, Aston Villa und Watford am zögern

Die Abstiegskandidaten errechnen sich größere Chancen auf heimischem Gebiete aus. Während Norwich, West Ham und Bournemouth bereits angedeutet haben dagegen zu stimmen, machten Brighton, Aston Villa und Watford bereits Nägel mit Köpfen und äußerten sich öffentlich gegen die Lösung mit neutralen Spielstätten.

14 Vereine der Liga müssen im Endeffekt dafür stimmen, um diese Option umzusetzen. Aktuell kann noch kein Ergebnis prognostiziert werden, weshalb die 70 Prozent-Hürde am wackeln ist.

„Mindestens sechs Vereine – ich vermute sogar mehr – werden sich über die klaren Nachteile und die verheerenden Auswirkungen dieser verzerrten Mini-Liga Sorgen machen. Es ist falsch und unfair, nun die Spielorte zu wechseln“, so Watford-Vorstandsboss Scott Duxbury.

Sollten sieben Vereine dagegenstimmen, könnte sich eine Rückkehr weiter verzögern. Die Premier League mahnte die Teams bereits, dass eine Gegenstimme langfristige Folgen haben könnte. Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass die EPL ihren Spielbetrieb Anfang Juni wieder aufnehmen möchte.