Bundesliga

Politik warnt vor dem Bundesliga Restart: „Es kann auch zu Spielabbrüchen kommen“

Bayern gegen Hoffenheim
Foto: imago images

Die Fußball Bundesliga ist am 16. Mai zurück. Auf Basis eines angemessenen Hygiene-Konzept dürfen ab der zweiten Maihälfte wieder Spiele absolviert werden. Trainer, Spieler, aber auch die Fans müssen sich an die Vorgaben halten, denn sonst könnte es ein kurzes Abenteuer sein, wie Sachsens Innenminister nun andeutete.

Der FC Bayern startet am Sonntag, den 17. Mai im Auswärtsspiel an der alten Försterei gegen Union Berlin. Der Tabellenzweite Borussia Dortmund muss es direkt mit dem FC Schalke im Revierderby aufnehmen, der Drittplatzierte RB Leipzig hat den SC Freiburg zu Gast. Damit diese Duelle auch bis zum Ende absolviert werden können, müssen Fanansammlungen verhindert werden.

Wöller: „Sonst kann es zum Spielabbruch führen.“

In einem Interview mit dem „MDR“ kündigt Sachsens Innenminister Roland Wöller Sanktionen bei Verstößen gegen das Hygiene-Konzept an. „Die Fans sollten die Geisterspiele nicht zum Anlass nehmen, sich vor den Arenen zusammenzufinden und damit zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos beizutragen“, so der CDU-Politiker. Im schlimmsten Fall könnte dies sogar „zum Spielabbruch führen.“

Im letzten Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1.FC Köln wurde ebenfalls vor leeren Tribünen gespielt, vor dem Stadion versammelten sich allerdings Fans der Gastgeber. Auch im Champions League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund versammelten sich Ultras der Gastgeber vor dem Stadiongebäude.